Nach dem Frühstück und nach dem Abendessen sollte man seine Zähne drei Minuten putzen. Ob mit althergebrachter Sanduhr, einer App oder in die elektrische Zahnbürste integriert: Ein Messgerät zeigt genau an, wie lange geputzt werden sollte.

Auf die Technik kommt es an

Die Zahnbürste wird circa 45 Grad angewinkelt. Dann wird vorsichtig gerüttelt und vom Zahnfleisch zur Zahnkrone – also von Rot nach Weiß – gebürstet. Zu festes Aufdrücken kann das Zahnfleisch verletzen und reinigt nicht besser. Empfohlen wird ein Druck von 150 Gramm. Tipp: Den Druck kann man mit einer Küchenwaage testen.

Um keine Stelle zu übersehen, empfehlen Experten das KAI-System. Jeder Buchstabe steht für einen Teil der Zähne und bestimmt die Reihenfolge: erst die Kauflächen, dann die Außen- und zum Schluss die Innenflächen.

Zahnbürste und Pasta als Team

Bei richtiger Technik säubern elektrische und Handzahnbürsten gleich gut. Eine moderne elektrische Zahnbürste hilft, mit korrekter Zeit und dem richtigen Druck zu putzen. Auch Menschen, deren Bewegungen eingeschränkt sind, können von einer elektrischen Zahnbürste profitieren.

Handzahnbürsten mit weichen bis mittelharten Borsten schonen das Zahnfleisch und verhindern Verletzungen bei zu starkem Aufdrücken. Ein kurzer Kopf ist handlich und erreicht auch schwierige Stellen.

Neue Besen kehren gut. Alle zwei bis drei Monate muss eine neue her – egal ob es sich um die Köpfe der elektrischen oder die Handzahnbürste handelt.
Bei der Wahl der Zahnpasta zählt ein ausreichender Fluoridgehalt und dann der persönliche Geschmack. Durch das regelmäßige Putzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta wird der Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Säureattacken.

Die richtigen Hilfsmittel für schwierige Stellen

Selbst perfekte Putzer erreichen nur 70 Prozent der Zahnoberfläche. Für die Zahnzwischenräume sollten daher Zahnseide und Interdentalbürsten täglich benutzt werden. Wer sich unsicher ist, wie die Hilfsmittel richtig benutzt werden: Das geschulte Personal in der Zahnarztpraxis hilft gerne weiter. Die Beratung ist auch Bestandteil einer professionellen Zahnreinigung, die je nach Risiko mindestens einmal im Jahr auf dem Programm stehen sollte.