Tattoo, TattooentfernungSeit einigen Jahren boomt das Geschäft mit der Entfernung ungeliebter Körperkunst.

Lichtblick bei der Tattooentfernung: die Lasertherapie

Die Entscheidung, sich ein Tattoo stechen zu lassen, sollte gut überlegt sein. Zum einen verbringt man Zeit seines Lebens damit. Zum anderen sind die Lebensumstände in den Zwanzigern anders als in den Fünfzigern: nicht in jedem Job werden Tätowierungen gern gesehen, die Haut verändert sich, – und was heute noch Mode ist, kann morgen schon Klischee sein.

Das Geschäft mit der Tattooentfernung boomt. Doch selbst Stars wie Angelina Jolie mussten bereits schmerzhaft erleben: Das Entfernen von Tätowierungen ist weitaus schwieriger als das Tätowieren selbst. Auch die einzelnen Tattoofarben lassen sich unterschiedlich leicht oder schwer weg bekommen.

Die heute gängigste, für Tätowierungen in mittleren Hautschichten effektivste, Methode der Entfernung ist die Lasertherapie.

Henna, Bio oder Temptoo? So unterscheiden sich Tätowierungen

Amateurtätowierungen sind oft nicht einheitlich tief gestochen, die Qualität der Farben ist meist minderwertig. Ihre Konturen verschwimmen und werden undeutlich mit den Jahren. Profitätowierungen werden hingegen als dauerhaftes Tattoo in die unteren Hautschichten gestochen.

Die Laserbehandlung setzte sich in den letzten Jahren als effektivste Methode gegen Tätowierungen durch.

Darüber hinaus gibt es vorübergehende Tattoos, die in Form von Biotattoos, Hennatattoos, oder Temptoos gestochen werden. Bei letzteren wird die Tinte nur oberflächlich in die Epidermis, also Oberhaut, gestochen, sodass das Tattoo nach einem Zyklus von etwa 30 Tagen verschwindet.

Permanent Make-up zählt ebenfalls zu den Tätowierungen. Obwohl diese sehr tief gestochen werden, verblassen auch hier die Pigmentierungen mit der Zeit.

Weg mit der Tinte – darauf ist bei der Tattooentfernung zu achten

Wie gut und schnell die Entfernung eines Tattoos gelingt, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Bei anspruchsvollen, vielfarbigen Tätowierungen ist die Tattooentfernung mit größerem Aufwand verbunden.

 

Ungleichmäßige Tätowierungen, die kein Profi gestochen hat, lassen sich oft schwieriger entfernen. Bei solchen Tattoos ist nicht auszuschließen, dass nach dem Weglasern das ursprüngliche Motiv noch in hellen Umrissen zu erkennen ist – diese Reste werden als „Ghosts“ bezeichnet.

Nach der Lasertherapie bleibt zunächst eine oberflächliche Hautkruste zurück, die jedoch nach und nach abheilt. Vor dem Entfernen des Tattoos prüfen Experten auf einem kleinen Hautareal, welche Erfolgsaussichten die Behandlung hat und ob sie verträglich ist.

 

Die Laserbehandlung setzte sich in den letzten Jahren als effektivste Methode gegen Tätowierungen durch. Doch so bewährt sie mittlerweile auch ist – die Ergebnisse können sehr unterschiedlich ausfallen. Betroffene sollten sich deshalb vorher immer erst an einen Facharzt wenden.