Das ist jedoch nur ein durchschnittlicher Richtwert. Sportler und Hobbysportler sollten die Trinkmenge an die Anstrengung bei körperlicher Aktivität anpassen. Ansonsten können Kopfschmerzen oder Muskelkrämpfe die Folge sein. Welche Getränke sind jedoch geeignet um die Batterien wieder aufzuladen?

Mineralwasser

Wasser ist zwar immer eine gute Wahl, aber lassen Sie besser die Finger von Kohlensäure: Diese übt einen leichten Dehnungsreiz auf den Magen aus – das wird von vielen als unangenehm empfunden. Wer außerdem länger als ein bis zwei Stunden in der Hitze Sport treibt, sollte darauf achten, dass er genügend Natrium zu sich nimmt. Wer hier ausschließlich auf Wasser setzt, riskiert eine Blutverdünnung mit Natriummangel.

Isotonische Getränke

Als isotonisch bezeichnet man eine Flüssigkeit, die die gleiche Konzentration an gelösten Teilchen wie das Blutplasma hat. Dadurch kann sie besonders schnell vom Körper aufgenommen werden. Ein beliebtes Beispiel ist hier die Apfelsaftschorle, mit einer Mischung von einem Drittel Saft und zwei Dritteln natriumreichem Mineralwasser. Durch dieses Mischungsverhältnis wird von einer isotonischen Wirkung ausgegangen. Auch alkoholfreies Bier ist in der Regel isotonisch und gleicht den Wasser- und Mineralstoffverlust schnell aus.

Softdrinks

Für Sportler sind Softdrinks, wie unverdünnte Fruchtsäfte, Limonaden, Cola, Energydrinks, Eistee oder Malzbier ungeeignet. Diese Getränke machen eher noch mehr Durst, als dass sie diesen löschen. Zudem enthalten sie viel Zucker und sind damit eine echte Kalorienbombe.

Kaffee

Die Debatte darüber, ob Kaffee vor dem Sport sinnvoll ist oder nicht, wurde jahrelang erbittert geführt und unter Sportbegeisterten ist Kaffee tatsächlich sehr beliebt.  Doch die dehydrierende Wirkung wird immer noch gefürchtet, da Koffein die Schweißproduktion ankurbelt und harntreibend wirkt. Gewohnheitskaffeetrinker haben damit aufgrund des Gewöhnungseffekts kaum ein Problem, der Körper kann das gut ausgleichen. Vorsicht ist jedoch bei Menschen mit Arteriosklerose oder Risikogruppen für Herzkrankheiten geboten. Diese sollten vor dem Laufen keine großen Mengen Kaffee zu sich nehmen.

Je nach Intensität der körperlichen Aktivität und wie sich die Sportler selbst einschätzen, sollten sie das richtige Getränk wählen. Wer sich körperlich fit fühlt, kann auch mal einen Kaffee vor dem Sport trinken. Mit einem bodenständigen Mineralwasser kann man jedoch nichts falsch machen. Zusätzlich sollten die Sportler immer auf eine ausgewogene Ernährung achten.

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