Damit die Knochen später stark und stabil sind, sollten Kinder also schon früh Milch und Milchprodukte zu sich nehmen. Denn Milch ist reich am Knochenbaustein Kalzium und enthält 160 Milligramm pro 100 Gramm. Allerdings gibt es Nahrungsmittel, die einen weitaus höheren Kalziumanteil aufweisen.

Kalziumgarant Kohl

Seit Jahren nicht nur in der Fitness- oder Gesundheitsbranche total im Trend: der Kohl. In Hollywood werden Kohldiäten propagiert. Vor allem Rotkohl, Wirsing, Weißkohl, Grünkohl und Rosenkohl sind beliebt, denn in diesen Kohlarten finden sich die Vitamine A, C, E und K. Vitamin C und E sind wichtige Antioxidantien und schützen vor freien Radikalen. Weiterhin unterstützt Vitamin C das Immunsystem. Vitamin A ist insbesondere für den Sehvorgang erforderlich und Vitamin K ist für die Blutgerinnung unerlässlich. Mineralstoffe, die sich in dem Gemüse in größeren Mengen finden sind Kalzium, Kalium und Eisen, was die Knochen stärkt.

Feigen: Süß und gesund

Wer es fruchtiger mag, greift lieber zu einer Portion Feigen. Diese wurden vom Gesundheitsmagazin Men’s Health auf Platz 10 der Früchte mit dem höchsten Kalziumanteil gewählt.  Im getrockneten Zustand sind diese mit 190 Milligramm pro 100 Gramm sogar auf dem zweiten Platz. Besser schneidet nur noch die rohe Hagebutte ab. Diese können 257 Gramm auf 100 Gramm vorweisen.

Gesunde Fette

Eine wissenschaftliche Studie aus einer abgelegenen  Region in Südwest-Alaska, konnte positive Folgen von fetthaltigen Fischen wie Sardinen nachweisen. Nicht nur relativieren sie die schädlichen Folgen von Übergewicht, sie sind sogar richtig gesund. Allein 100 Gramm Sardinen enthalten schon 325 Milligramm Kalzium, also rund ein Drittel der empfohlenen Tagesmenge.

Sonne und ausgewogene Ernährung

Allerdings braucht der Körper zur Aufnahme des Kalziums auch Magnesium sowie Vitamin D und Spurenelemente. Weiter wirkt auch regelmäßige Bewegung vorbeugend. Die Risiken verbergen sich vor allem im Altern, was leider ein unaufhaltbarer und nicht wirklich beeinflussbarer Faktor ist. Bewegungsmangel sowie exzessiver Leistungssport sind ebenso sehr schädlich. Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Mangelernährung sind weitere Risikopunkte für das Entwickeln von Knochen- und Gelenkproblemen.