Das tut nicht nur der Gesundheit gut, sondern auch unserer Stimmung. Die „Frühlingsgefühle“ sind ein wunderbarer Hormoncocktail aus Dopamin, Serotonin und Oxytocin. Es wird Ihnen leichter fallen, schon früh morgens den wichtigsten Menschen in Ihrem Leben mit einem lieben Lächeln zu begrüßen: Ihr Spiegelbild. Und das lächelt dann zurück.

Wenn das Glücksgefühl der kalten Tage nicht mehr mit Reibekuchen, Roulade und Schokolade angefuttert werden muss, steigt auch wieder die Lust am Körper. Der will jetzt raus aus den dicken Winterklamotten und rein in die Leichtigkeit des Sommers. Die Motivation, bei steigenden Temperaturen auch auf die Ernährung und leichte Kost zu achten, steigt.

Salate jeglicher Art haben bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen größere Chancen als im kalten Winter. Und wer jetzt noch bevorzugt auf heimisches Superfood der Saison achtet, betankt damit auch seine Vitalstoffspeicher: Möhren, Radieschen und Mangold sind gerade im Frühjahr besonders zu empfehlen!

Wer sich täglich einmal für einen Gute-Laune-Salat entscheidet, der ist ganz sicher auf einem gesunden Weg.

Sie brillieren schon damit, dass sie für einen guten Geschmack keine Zutatenliste brauchen. Lebens-Mittel eben! Um den Geschmacksknospen aber auch ein richtig breites Lächeln zu zaubern, ist die Wahl des Dressings entscheidend: Selbstgemachtes mit Naturjoghurt, Olivenöl, Kräutern, ein wenig Balsamicoessig und einem Tüpfelchen Senf verwandelt potenziell langweiliges Grünzeug in einen Geschmackszirkus. Wer jetzt noch Eiweißreiches wie Fetakäse, Ei, Thunfisch, Lachs oder Bohnen hineintut, ist absolut auf Sommerfigurkurs – und das bei bester Laune.

Wer sich täglich einmal für einen solchen Gute-Laune-Salat entscheidet, der ist ganz sicher auf einem gesunden Weg. Im Sommer ist es eine Leichtigkeit, die Muskelkraftwerke des Körpers anzufeuern, um potenzielle Lifestylekilos des Winters schmelzen zu lassen wie einen Schneemann in der warmen Frühlingssonne.

Dabei gilt die Regel: Es muss Spaß machen und nichts sollte zu sehr erzwungen werden! Wie wäre es, jetzt auch die alten Tipps wie „Nimm die Treppe“ oder „Geh mal mehr zu Fuß“ aus der Winterschlaf-Schublade zu holen? 10.000 Schritte sind für die meisten halbwegs Ehrgeizigen ein erstrebenswertes Ziel.

Und es gibt den Glückshormonen noch einmal einen Stups, wenn wir abends glücklich im Bett liegen und wissen: Ich habe es tatsächlich geschafft! Dann schlafen Sie mit einem Lächeln ein und freuen sich auf das morgige Date mit Ihrem Lieblingsstern – der Sonne.

Natürlich ist auch er noch da, der innere Schweinehund, der es sich besonders im Winter gemütlich gemacht hat und leichtes Spiel mit Ihnen hatte. Zeit, ihn auf die Schweinehundeschule zu schicken und ihm ein paar gesunde Regeln beizubringen. Schicken Sie ihn aber nicht sofort sieben Tage in der Woche dorthin.

Das würde er bei erster Gelegenheit wieder sabotieren – und Sie damit frustrieren. Nehmen Sie sich wöchentlich einen, maximal drei „perfekte Tage“ vor und halten Sie sich dann an einfache Regeln: an diesem Tag dreimal richtig satt essen, aber Vorsicht vor der „Naschdemenz“ – dem ständigen Zwischendurchfuttern, an das man sich später gar nicht erinnern kann!

Jede Mahlzeit sollte einen Eiweißlieferanten enthalten, der Gute-Laune- und Sättigungshormone bastelt. Und trinken Sie auch nur das, worin Sie selbst auch baden würden. Diese ein bis drei „perfekten Tage“ wiederholen Sie wöchentlich. Bald merken Sie und vor allem Ihr innerer Schweinehund: Das tut gut!

Genau dann wird es viel einfacher, sich bewusster und gesünder zu ernähren. Und der innere Schweinehund? Er macht das bereitwilliger mit. Weil es Ihnen beiden besser geht. Gehen Sie mit einem lächelnden inneren Schweinehund in der warmen Sommersonne Gassi.