Wichtig ist generell, dass sie in Einheit mit dem Lattenrost dafür sorgt, dass die Wirbelsäule nicht durchhängt.

Entspannung im Schlaf

Schläft man auf dem Rücken, stützt das Bett idealerweise die Lendenwirbelsäule. Seitenschläfer brauchen eine Unterlage, die an Schultern und Becken nachgibt.

Da Rückenleiden immer komplex sind, kommt es auf die individu-
elle Lösung an. Bei der Qual der Wahl zwischen Kaltschaum, Wasserbett, Latex oder Federkern gilt also: Es hilft nur Probe liegen.

Jute oder Plastik

Neben Schlaf ist Bewegung die ideale Medizin. Beim Klassiker, der Yoga-Matte, achtet man dann vor allem auf Dicke, Material und Halt, um elegant aus der Kobra oder der Krähe zurückzugleiten.

Die meisten sind circa drei Millimeter dick und eignen sich bei schweißtreibendem Power-Yoga. Empfehlenswert ist dann eine rutschfeste Oberfläche. PVC bietet hier tolle Griffigkeit.

Jute oder Bambus sind dagegen geruchsneutral und ökofreundlich. Für Yogastellungen mit viel Sitzen und Liegen sind dickere Matten praktisch – sie wärmen im Winter außerdem von unten.

Therapeutische Aktivierungskissen

Ideal ins Gleichgewicht kommen Körper und Seele aber auch durch so genannte Therapeutische Aktivierungskissen: Auf sie legt man sich täglich fünf Minuten. Dank ihrer Form finden Kopf und Nacken intuitiv die richtige Position.

Nur das Gewicht der eigenen Schultern und Oberarme dehnt die Nackenmuskulatur sanft, um Verspannungen nachhaltig zu lockern. Dies ermöglicht der Halswirbelsäule zu einer entspannten Haltung zurückzukehren.

Speziell für den Rücken gibt es auch Kissen, die die Brustwirbelsäule anheben und so mobilisieren. Dank eines herausnehmbaren Kerns sind sie in zwei Härten einstellbar - zum Beispiel für Mann oder Frau oder Patienten, die sanft beginnen wollen.

Ideal also in der Mittagspause, um die vom langen Sitzen geplagte Wirbelsäule zu erfrischen. Oder am Abend, um sich endlich vom Stress zu erholen.