Lieber Schmerzpatient!

Sie sind einer von vielen, einer von etwa sechs Millionen Deutschen die unter lang anhaltenden, chronischen Schmerzen leiden und dies als beeinträchtigend erleben. Sie wissen es wahrscheinlich aus eigener Erfahrung:  Ihre Leidensgeschichte ist lang, häufig zu lang, denn nicht selten dauert es bis zur endgültigen Diagnose sehr viele Jahre.

Rückenschmerzen kommt volkswirtschaftlich die größte Bedeutung zu, gefolgt von Gelenk-, Kopf-, Nerven- und Tumorschmerzen. Die Kosten für das Gesundheitssystem sind immens: Chronische Schmerzen verursachen in Deutschland jährliche Kosten in Höhe von schätzungsweise 38 Milliarden Euro.

Sie halten einen wichtigen Baustein in den Händen, Ihrem Schmerz kontra zu geben und aktiv gegen ihr Leiden vorzugehen. Die Behandlung von Schmerzen ist oft schwierig, erfordert Spezialisten und eine gute Zusammenarbeit verschiedenster Fachleute. Entscheidend für den Erfolg sind aber auch Sie als Betroffener selbst.

Finden Sie auf der Homepage der Deutschen Schmerzgesellschaft (www.dgss.org)weiterführende Infos, wie etwa die SchmerzAPP, Adressen von Selbsthilfeorganisationen oder aber zu Patientenratgebern. Gemeinsam wollen wir Sie unterstützen und mit dieser Veröffentlichung den 5. „Aktionstag gegen den Schmerz“ einleiten, der in diesem Jahr am 7. Juni bundesweit Beachtung findet.

Erneut können sich Schmerzpatienten und ihre Angehörigen gezielt über Behandlungsmöglichkeiten informieren und beraten lassen. Schmerztherapeutische Einrichtungen in ganz Deutschland geben dann Einblick in die verschiedenen Methoden der Schmerzbehandlung.

Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. stellt Informationsmaterialien, unter anderem für Patienten, aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung und auch eine Hotline ist für Schmerzpatienten eingerichtet: Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 18 18 120 erreichbar.

Informationen

Deutsche Schmerzgesellschaft e. V.

Rufnummer 0800 – 18 18 120

www.dgss.org