Zu viel UV-Strahlung ist jedoch gesundheitsschädigend. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ordnet sie als krebserregende Strahlung der höchsten Kategorie Klasse 1 zu. Ist die menschliche Haut der Sonne zu häufig und zu intensiv ausgesetzt, droht nicht nur schmerzhafter Sonnenbrand sondern auch Spätfolgen wie vorzeitige Hautalterung und schlimmstenfalls Hautkrebs.

Die Ozonschicht, die die Erde in 15 bis 30 Kilometern Höhe umgibt, sorgt dafür, dass nur ein Bruchteil der UV-Strahlung der Sonne auf der Erde ankommt. Im Frühling allerdings kann die Ozonschicht vorübergehend ausgedünnt sein. Dies liegt an den klimatischen Verhältnissen im Spätwinter und Frühjahr, die dazu führen, dass ozonarme Luft aus der Polarregion und den Subtropen nach Mitteleuropa strömt.

Bei der Einschätzung der Frühjahrssonne hilft der UV-Index – kurz UVI.

Im März und April können sich deshalb hierzulande vereinzelt ungewöhnlich hohe UV-Werte ergeben. Das Perfide: UV-Strahlung an sich kann man nicht fühlen. Wenn der Körper merklich reagiert, also sich rötet, juckt oder schmerzt, haben wir bereits eine viel zu hohe Dosis an UV-Strahlung abbekommen.

Soweit sollte man es gar nicht erst kommen lassen. Sonnenbrände und Hautrötungen gilt es dringend zu vermeiden. Generell wird empfohlen, die Haut im Frühjahr durch kurze Aufenthalte im Freien langsam an die Sonne zu gewöhnen und in der Mittagszeit den Schatten aufzusuchen.

Bei der Einschätzung der Frühjahrssonne hilft der UV-Index – kurz UVI. Er beschreibt die zu erwartende UV-Intensität auf einer Skala von 1 bis 11+. Dabei sind jedem Skalenwert Empfehlungen zum Sonnenschutz zugeordnet.

Der UVI wird vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (BMUB), dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und weiteren Institutionen erstellt. Er ist im Internet abrufbar, beispielsweise unter www.bfs.de/uv-prognose.