Gefangen im Stress kämpfen immer mehr Menschen mit dem Syndrom. Oft unbewusst.

Hier die fünf besten Methoden, dagegen anzugehen.

1. Sich selbst verwöhnen

Mit ausreichendem Schlaf, gesundem Essen, Sport und dem Versuch, durch Ablenkung den Tunnelblick auf den Berg von Aufgaben, der einem den Weg zu verstellen scheint, abzuschalten. Also nicht nur nach vorne auf die „To-Do-Hölle“ starren, auch mal zurück auf die Dinge, die man schon geleistet hat, und versuchen, sich darüber zu freuen.

 

2. Kontakte und Hobbys pflegen

Menschliche Kontakte sind wertvoll, ob im Freundeskreis oder in der Familie. Denn auch sie schützen vor dem „Ausbrennen“. Deshalb sollte man sich regelmäßig Zeit dafür nehmen, notfalls als festen Punkt in den Terminkalender integrieren. Mit Hobbys verhält es sich genauso. Wer regelmäßig einer Leidenschaft  nachgeht, bleibt oft gesund.

 

3. Auch mal „nein“ sagen

„Nein“ ist für viele Burnout-Kranke längst ein Fremdwort. Sie lassen sich alles aufbürden, übernehmen freiwillig mehr, wagen es nicht, einfach mal fünf gerade sein zu lassen und rauschen immer tiefer in den Perfektionsstrudel hinein. Die Zauberformeln „nein“, „dies genügt“ oder „nicht jetzt“ sollte nicht nur gegenüber anderen öfter wieder ertönen, auch gegenüber sich selbst.

 

4. Pflanzenkraft nutzen

Auch die Kraft der Natur hilft. Pflanzenextrakte dienen bei schweren Fällen zwar nicht als Ausweg, aber als Stütze bei dem Weg der Betroffenen raus aus dem „Ausbrenn“-Teufelskreis. Baldrian beruhigt, Johanniskraut heitert die Stimmung auf, Melisse, Hopfen, Lavendel und die Passionsblume wirken beruhigend und stimmungsausgleichend.

 

5. Expertenrat einholen

Nützen die präventiven Selbstbehandlungsmethoden nichts mehr, und die Fahrt in Richtung des inneren Infarkts lässt sich nicht mehr stoppen, ist es Zeit für die Suche nach professioneller Hilfe. Bei schwerem Burnout kann ein Psychotherapeut am besten helfen.