Im Interview verrät sie ihre Gesundheits- und Wohlfühltipps für den Winter.

Was tun Sie, um gesund und fit durch den Winter zu kommen?

Ich muss mich selbst ein bisschen rügen, weil ich in letzter Zeit ein wenig nachlässig war. Ich bin beispielsweise ohne Schal rausgegangen – und dann hat es mich gleich erwischt. Jetzt bin ich wieder konsequenter und nehme meine Vitamine, die mir guttun, esse viel Obst und Gemüse, trinke abends einen Tee – im Sommer ist es ja eher ein alkoholfreies Bierchen oder eine Weinschorle – und nehme regelmäßig ein warmes Bad.

Wie beugen Sie den typischen Winterkrankheiten, wie Grippe und Erkältung, vor?

Ich versuche, mich gesund zu ernähren. Was mir gar nicht guttut, ist, wenn man zwischendurch ein Brötchen oder Ähnliches isst. Morgens ein frisches Müsli mit Ballaststoffen und Vitaminen stärkt mich für den Tag – da achte ich im Winter besonders drauf. Und auch ein paar Vitamine zusätzlich als Nahrungsergänzung, wie Vitamin-B-Komplex, Vitamin D und Zink – das tut dem Immunsystem gut.

Den Kamin anmachen, Kerzen anzünden, Kuscheldecke – sich ein warmes Winternest schaffen, das ist mir sehr wichtig.

Sind Sie heute, nach Ihrer aktiven Karriere, anfälliger für Winterkrankheiten?

Eher im Gegenteil. Natürlich tut Sport der Gesundheit gut, aber Leistungssport strapaziert den Körper schon sehr. Ich war in meiner aktiven Zeit ziemlich häufig angeschlagen.

Was bedeutet für Sie Wohlfühlen im Winter?

Für mich ist das eine Mischung aus Spaziergängen an der frischen Luft und der Vorfreude aufs Nachhausekommen. Es sich zu Hause gemütlich zu machen, bedeutet mir sehr viel – besonders in der kalten Jahreszeit.

Wie machen Sie es sich gemütlich?

Den Kamin anmachen, Kerzen anzünden, Kuscheldecke – sich ein warmes Winternest schaffen, das ist mir sehr wichtig. Besonders jetzt in der Adventszeit finde ich es sehr wichtig, alles schön zu dekorieren und so eine heimelige Atmosphäre zu schaffen. Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Gesundheit sehr stark mit der Seele zusammenhängt. Darum ist es auch sehr wichtig, sich ein schönes Umfeld zu schaffen und es sich gut gehen zu lassen, um gesund zu bleiben.

Wie entspannen Sie sich im Winter?

Meine Entspannung ist definitiv stricken. Ich liebe das – schon seit meiner Kindheit. Früher war das ja eher als Oma-Hobby verpönt, da musste ich heimlich stricken (lacht). Heute liegt stricken ja total im Trend und ist immer mehr im Kommen – das freut mich sehr. Im Sommer mache ich das aber eher weniger, weil man da viel mehr draußen ist. Jetzt habe ich wieder damit angefangen, und es tut mir einfach gut, Mützen, Schals, Socken und Taschen für mich und meine Lieben zu stricken.

Wie sieht ein klassischer Wintertag bei Ihnen aus?

Wir sind sehr viel draußen. Die Kleine ziehe ich ganz warm an und wir gehen entweder mit dem Schlitten oder dem Kinderwagen lange Runden spazieren. Wenn es dann schummrig wird, machen wir es uns zu Hause gemütlich, spielen zusammen, schauen ein Buch an oder kuscheln uns auf dem Sofa zusammen und erzählen uns etwas. Ich finde, im Winter hat man viel mehr Familienzeit.

Bitte geben Sie unseren Lesern 5 Tipps für schöne und gesunde Momente im Winter.

  • Viel an die frische Luft gehen, denn die trockene Heizungsluft ist gefährlich für die Bronchien und Atemwege. Deshalb sollte man auch zu Hause schauen, dass immer genug Luftfeuchtigkeit in den Räumen vorhanden ist. 
  • Frischer Ingwertee mit Zitrone und Honig – das ist lecker und stärkt das Immunsystem.
  • Ein paar Vitamine zusätzlich – Vitamin C, E, D, Zink – tun sehr gut.
  • Eine Wohlfühlatmosphäre schaffen, in der man den Winter in vollen Zügen genießen kann.
  • Plätzchen backen mit der ganzen Familie.