„Ich bin erkältet.“ Ein Satz, den man besonders jetzt, in der kalten Jahreszeit, immer und überall hört. Schniefende Nasen, Halsschmerzen, Druckgefühl im Kopf sind die lästigen Begleiterscheinungen einer Erkältung.

Verschiedene Auslöser

Viren sind die Auslöser und die Ansteckung erfolgt meistens über die sogenannte Tröpfcheninfektion. Anhusten, Anniesen, aber auch die Berührung von Telefonhörern und Türklinken können zur Infektion führen. Eine Krankheitsfalle ist auch Heizungsluft, die bei langem Nichtlüften die Schleimhäute austrocknet und so den Krankheitserregern im Nasen-Rachen-Raum Tür und Tor öffnet.

Erkältungsbeschwerden lindern

Ist die Infektion da, sollte man sich vitamin- und ballaststoffreich ernähren. Zudem ist ausreichendes Trinken angesagt, etwa zwei bis drei Liter pro Tag sollten es schon sein, am besten warme Tees oder Wasser. Wenn man von einer Erkältung betroffen ist, müssen es im Übrigen nicht gleich die chemischen Keulen sein, mit denen man die Viren bekämpft. Viele Betroffene vertrauen heute der Kraft der Natur. So gibt es Mittel, deren Inhaltsstoffe die Selbstheilungskräfte des oder der Betroffenen stimulieren und so die Heilungsprozesse beschleunigen. Rechtzeitig und als Vorbeugung eingesetzt, können diese Mittel Erkältungen unter Umständen sogar verhindern. Einige Heilkräuter beziehungsweise Heilpflanzen möchten wir Ihnen vorstellen.

Eukalyptus

Der kräftig riechende Eukalyptus ist geradezu der Inbegriff der Erkältungsdüfte. Daher ist er auch einer der bekanntesten Heilpflanzen. Das ätherische Öl des Eukalyptus findet man in zahlreichen Erkältungsmitteln, seien es Bäder, Inhalationsmittel oder Mittel zum Einreiben.

Eukalyptus, beispielsweise in Kapseln oder ätherischen Badezusätzen:

  • ist ein pflanzlicher Schleimlöser,
  • befreit Nase und Atemwege,
  • nimmt das Druckgefühl im Kopf.

Thymian

Die meisten denken bei Thymian zuerst an das Strauchgewächs aus den westlichen Mittelmeerländern, das Gerichten ein mediterranes Aroma verleiht. Doch Thymian ist mehr als das. Das ätherische Öl, Gerbstoffe und Flavonoide des Thymians machen seine antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften aus.
Thymian, beispielsweise in Ölen und Badezusätzen:

  • wirkt expektorationsfördernd, fördert also das Abhusten von Sekret,
  • ist krampflösend im Bereich der Bronchien,
  • lindert festsitzenden Husten und
  • als Badezusatz wirkt Thymian auch durchblutungsfördernd.

Salbei

Salbei wird bereits seit langer Zeit als Heilmittel angewandt. Wirksame Bestandteile des Salbeis sind seine Blätter.

Salbei, zum Beispiel in Lutschpastillen:

  • enthält ätherische Öle, die eine desinfizierende Wirkung haben,
  • ist besonders bei Erkältungsbeschwerden und Halsentzündungen aller Art empfehlenswert,
  • hat eine ausgesprochen schweißhemmende Wirkung.
  • Immer und überall rezeptfrei verfügbar

Ein weiterer großer Vorteil von Naturheilmitteln ist die ständige Verfügbarkeit: kein lästiges Sitzen beim Arzt, kein Rezept. Naturheilmittel kann man beispielsweise als Lutschpastillen, Nasensprays, Badezusätze oder Tees in jeder Drogerie und auch in vielen Supermärkten erwerben.