Frau Wunderlich, wann haben Sie bemerkt, dass etwas mit Ihren Augen nicht stimmt, und wie hat sich das genau gezeigt?

Ich habe einfach immer schlechter gesehen, sodass ich gar nicht mehr lesen konnte. Und ich konnte die Farben Weiß und Beige nicht mehr unterscheiden. Beim Hausarzt war dann schnell klar, da stimmt was nicht, ich muss zum Augenarzt. Und da ich schon Patientin beim Dr. Schock war, bin ich gleich dahingegangen und habe mein Problem geschildert.

Wann haben Sie die Diagnose AMD bekommen?

Die hat sich dann aus den Untersuchungen und dem Gespräch ergeben. Dr. Schock hat mir von dieser neuen Linse erzählt und gefragt, ob ich die eventuell probieren wollen würde. Da sagte ich: „Natürlich, gern – wenn es mir was bringt!“ Und ich muss sagen, es hat mir sehr viel gebracht (lacht).

Wie empfanden Sie die Operation?

Ich war wirklich sehr zufrieden. Die Behandlung war sehr kompetent, und was das Schönste war: Die Operation hat gar nicht lange gedauert!

Hatten Sie Schmerzen nach der OP? Wie lange dauerte der Heilungsprozess?

Überhaupt nicht! Ich kann da wirklich nur dankbar sein, dass das alles ohne Schmerzen und Probleme verlaufen ist. Ich konnte es erst gar nicht glauben, ich konnte ja gleich wieder nach Hause gehen! Also, da kann man ja kaum noch von „Heilungsprozess“ sprechen (lacht).

Wie hat sich Ihr Sehen verbessert?

Ich habe den grauen Schleier weg; ich kann die Farben wieder erkennen, und was sehr, sehr wichtig war für mich: Ich kann Details wieder besser erkennen.

Wie hat sich durch die bessere Sicht nach der OP Ihr Alltag verändert? Gibt es irgendetwas, das Sie jetzt wieder genießen oder leichter tun können?

Ja, ich lese sehr gern und viel! Vor allem abends im Bett, da nehme ich mir sehr gern ein Buch mit – das ist jetzt wieder möglich, und vorher ging es nicht.