Viele Betroffene wünschen sich, auch morgens beim Aufwachen klar zu sehen. Die Brille stört beim Sport und beschlägt im Winter. Kontaktlinsen trocknen die Augen aus.

Die refraktive Chirurgie ermöglicht schwachsichtigen Menschen wieder scharf zu sehen. Dank führender Technologien können Augenärzte heute auch eine Kurzsichtigkeit von -10 oder mehr sowie Weitsichtigkeit von +4 Dioptrien mithilfe des Lasers oder implantierbarer Kontaktlinsen korrigieren. Das Verfahren ReLEx smile ist sogar minimal-invasiv: Anders als bei einer LASIK-Behandlung muss die Hornhaut des Auges hier nur noch wenige Millimeter geöffnet werden.

Bei der großen Vielfalt an Laserverfahren ist die Auswahl der richtigen Methode oberstes Gebot: Denn nicht jedes Verfahren ist für alle Fehlsichtigkeiten gleich gut geeignet. Wer beispielsweise stark kurzsichtig ist oder eine sehr dünne Hornhaut hat, wird mit implantierbaren Kontaktlinsen wahrscheinlich ein besseres Ergebnis erzielen als mit einer Laserbehandlung.

Augenarzt und Patient müssen vor dem Eingriff deshalb gemeinsam herausfinden, welches Ergebnis realistisch möglich ist. Eventuell wird der Patient auch nach der Behandlung in bestimmten Lebenssituationen eine Brille brauchen. So schützt die refraktive Chirurgie beispielsweise nicht vor Nachtblindheit oder Altersweitsichtigkeit. Nur wenn die Patienten über diese Voraussetzungen aufgeklärt sind, werden sie mit dem Ergebnis des Eingriffs auch zufrieden sein.