Was ist LASIK und worin liegt der Unterschied zur Femto-LASIK?

Die LASIK-Methode ist das gängigste Verfahren der refraktiven Chirurgie, die Femto-LASIK ist die Weiterentwicklung dieser Methode, die kein mechanisches Werkzeug mehr benötigt und also eine reine Augenlaserbehandlung ist. Bei der Femto-LASIK wirkt der Excimer-Laser in einer 0,1 Millimeter tief liegenden Hornhautschicht, dem Stroma.

Um dort hinzugelangen, präpariert der Operateur eine Art Tür, Hornhautflap genannt. Diese Hornhautlamelle wurde bis vor circa zehn Jahren in der LASIK mit einem Messer, einem sogenannten Mikrokeratom, erzeugt. Heute wird dieses Präzisionsmesser bei der Femto-LASIK durch den Femtosekundenlaser ersetzt. Sie können sich vorstellen, dass der Laser dem Messer gegenüber einige medizinische und psychologische Vorteile hat. Er arbeitet präziser und sicherer als das Messer, und der Patient fühlt sich wesentlich wohler bei dem Gedanken, dass kein Messer sein Auge berührt.

Würden Sie die Vorteile der Femto-LASIK kurz für uns noch einmal zusammenfassen?       

  • Sie ist schmerzfrei, sowohl während der Behandlung als auch während der Heilungsphase.
  • Die Sehschärfe steigt schnell an: Der Patient sieht bereits direkt nach der Behandlung viel besser.
  • Die Langzeitergebnisse bezüglich der Stabilität und Sehschärfe sind überzeugend.
  • Und schließlich ist die Komplikationsrate bei dieser Methode extrem niedrig.

Für wen eignet sich diese LASIK-Methode?

  • Durch die Femto-LASIK können folgende Fehlsichtigkeiten behandelt werden:
  • Kurzsichtigkeit bis minus acht Dioptrien, in Ausnahmefällen bis minus zehn Dioptrien
  • Weitsichtigkeit bis circa plus drei Dioptrien, in Ausnahmefällen bis plus vier Dioptrien
  • Hornhautverkrümmung bis circa fünf Dioptrien, in Ausnahmefällen bis sechs Dioptrien

Wie verläuft die Behandlung genau?

  1. Der Femtosekundenlaser präpariert die Hornhautlamelle, die zur Seite geklappt wird.
  2. Der hochpräzise Kaltlichtlaser trägt von dem jetzt freiliegenden Gewebe einen zuvor exakt berechneten Anteil ab. Je nachdem, ob der Patient kurz-, weit- oder stabsichtig ist, wird die Wölbung der Hornhaut flacher oder steiler modelliert. Mit diesem Behandlungsschritt ist die Fehl- oder Stabsichtigkeit bereits korrigiert.
  3. Schließlich wird die Hornhautlamelle wieder zurückgeklappt. Sie schmiegt sich sofort wieder an und wirkt so über dem behandelten Bereich wie ein körpereigener Verband.

Nach einer kurzen Ruhepause erfolgt die erste Kontrolluntersuchung. 

Wann ist das Auge nach dem Eingriff wieder belastbar? Wie verläuft die Heilung?

In der Regel sehen Sie nach wenigen Stunden bereits sehr gut. Allerdings schwankt das Ergebnis anfangs noch etwas. Wir lasern jeden Donnerstag, und unsere Patienten gehen montags schon wieder ihrem Alltag und ihrer Arbeit nach. 

Wie sicher ist die Behandlung?

Wir möchten glückliche Laserpatienten, deshalb schauen wir uns unsere Interessenten bei einer ausführlichen Voruntersuchung ganz genau an. Wenn nicht alle Werte und Messungen im erlaubten Rahmen liegen, führen wir keine Laserbehandlung durch. 

Wie verläuft die Nachkontrolle?

Auch bei den Nachkontrollen gehen wir auf Nummer sicher. Bei Augenlaser Niederbayern kommen die Laserpatienten zu sieben Nachkontrollterminen. Besonders in den ersten Tagen ist es für die Patienten wichtig, dass sie sich gut betreut fühlen. 

Worauf sollte bei der Klinikwahl geachtet werden?

Natürlich ist die technische Ausstattung von großer Bedeutung. Es macht einen Unterschied, ob ein Diagnosegerät zwei oder 15 Jahre alt ist, Gleiches gilt natürlich für die Laser-Software. Aber Technik und Diagnostik sind immer nur so gut wie derjenige, der sie auswertet beziehungsweise bedient. Achten Sie auf moderne Geräte und ein erfahrenes Team!