Es brennt und juckt und man hat das Gefühl, als hätte man Sand im Auge. Fast jeder hat sicher schon einmal unter einem trockenen Auge gelitten. Die medizinischen Gründe sind unterschiedlich: Zum Beispiel eine zu geringe Tränenmenge oder eine gestörte Zusammensetzung des Tränenfilms. Letzterer hält unter anderem die Augenoberfläche glatt und geschmeidig, schützt vor Fremdkörpern und dient der Ernährung und Sauerstoffversorgung der Hornhaut.

Trockenes Auge

Auslöser für das trockene Auge können vielfältig sein. Zum Beispiel Umweltreize oder anhaltende Arbeit am PC. Aber auch Augenoperationen, Traumata, Lasereingriffe oder Rheuma können Ursachen sein. Oft leiden Betroffene chronisch darunter und ihre Lebensqualität leidet erheblich. Unbehandelt schädigt das trockene Auge dann sogar schon im frühen Stadium die Hornhaut. Im ungünstigsten Fall trübt sie sich ein.

Quervernetzte Hyaluronsäure

Als Therapie schlägt der Augenarzt meistens benetzende Augentropfen vor. Sie unterstützen die Wiederherstellung der Schutzfunktion des Tränenfilms.  Längst Standard sind hier Präparate auf Basis von Hyaluronsäure. Diese kann viel Wasser binden und eignet sich hervorragend, um die Augenoberfläche zu befeuchten. Besonders gut gelingt dies mit so genannter quervernetzter Hyaluronsäure. Denn sie ist dank ihrer dreidimensionalen Netzstruktur deutlich stabiler, haftet besser und verweilt bis zu dreimal länger im Auge. Ein weiterer Vorteil: Langfristig gesehen, braucht der Patient sie weniger häufig zu tropfen.

Coenzym Q10

Neu ist außerdem die Kombination von quervernetzter Hyaluronsäure mit Coenzym Q10. Gerade, wenn die Hornhaut bei chronisch trockenem Auge oder nach einer OP bereits geschädigt ist, kann Q10 sogar die Regeneration der geschädigten Hornhautzellen und Nervenfasern beschleunigen. Auch Studien geben Hinweise darauf, wie diese Substanz die Wundheilung der Hornhaut unterstützen kann und bei Patienten mit einer refraktiv chirurgischen Maßnahme eine vorbeugende Wirkung erzielen könnte.