Diese Einschränkungen kommen, sofern sie nicht die Folge einer Augenerkrankung sind, schleichend und werden von den meisten Menschen anfänglich überhaupt nicht bemerkt.

Dies kann zu einem Problem werden und neben der allgemeinen Lebensqualität auch die Sicherheit beeinflussen – die eigene und die anderer. Denn bedingt durch den demografischen Wandel steigt die Zahl älterer Teilnehmer am Straßenverkehr; ihnen verschafft das Auto die nötige Mobilität, um weiter am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und sich die eigene Unabhängigkeit zu erhalten.

Gutes Sehen ist hierfür jedoch unabdingbar! Und so wenig sich die physiologisch normalen Einbußen der Sehfunktionen im Alter vermeiden lassen, so einfach lässt sich die Sicherheit im Straßenverkehr durch regelmäßige Besuche beim Augenoptiker steigern.

Hier können in der Regel ohne Wartezeit die Sehschärfe und der allgemeine visuelle Status ermittelt werden. Wenn erforderlich, wird eine adäquate Brille in den aktuellen Stärken hergestellt und fachmännisch angepasst, um die Sehschärfe und das Kontrastsehen wieder zu optimieren.

Auch sind Augenoptiker die idealen Ansprechpartner, um hinsichtlich der unterschiedlichen Brillengläser und Vergütungen zu beraten. Stetig werden diesbezüglich seitens der Industrie innovative Neuerungen geschaffen, die den Sehkomfort generell und insbesondere auch hinter dem Steuer anheben können, beispielsweise indem sie Blendungseffekte reduzieren.

Lässt sich die Sehleistung selbst durch aktuelle Brillenwerte jedoch nicht wieder auf das altersentsprechende Maß bringen oder sind bei der Augenprüfung Auffälligkeiten festzustellen, verweist der Fachmann an einen Augenarzt zur weiteren Abklärung.

Der regelmäßige Besuch beim Augenoptiker ist im Sinne der Prävention somit uneingeschränkt zu empfehlen.