Vitamin D ist unerlässlich für den Knochenbau – und sorgt für einen kräftigen Energiekick.

So angenehm die warmen Sonnenstrahlen auch sind, je nach Typ kann sich die Haut nur eine begrenzte Zeit gegen gefährliche UV-Strahlen schützen, die vorzeitige Hautalterung auslösen oder Sonnenbrand verursachen können. Sonnenschutz ist also unerlässlich. Neben Sonnenmilch schützt ein breitkrempiger Sonnenhut das sehr empfindliche Gesicht, den Nacken, aber auch die Ohren vor zu langer direkter Sonneneinstrahlung.

Mit hohem UV-Schutz gut behütet

Aber aufgepasst: Hut ist nicht gleich Hut. Nicht jedes Material bietet ausreichend UV-Schutz. Da es allein durch Fühlen oder Anschauen nicht möglich ist, die Höhe des UV-Schutzes zu bestimmen, befindet sich an vielen Kopfbedeckungen die Angabe des UPF (Ultra Protection Factor). Dieser Faktor ist mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) vergleichbar und gibt an, wie viel länger sich der Hutträger in der Sonne aufhalten kann – im Vergleich zur ungeschützten Haut. Das heißt, bei einem UPF von 20 kann sich der Hutträger 20-mal länger in der Sonne aufhalten.

Der UP-Faktor wird über verschiedene Messmethoden ermittelt. Beim deutschen UV-Standard 801 beispielsweise wird in einem realitätsnahen Härtetest das australische Sonnenspektrum nachgestellt, zudem werden Härtefälle wie nasses, gedehntes und abgenutztes Material berücksichtigt. Die Messungen zeigen, dass beispielsweise ein leichter Baumwollhut ohne UV-Schutzausrüstung nur einen Sonnenschutz von 2 bis 20 UPF bietet, dagegen kann ein Sonnenhut mit spezieller UV-Schutzausrüstung einen UV-Schutz von 40 bis 80 UPF haben.

Ein Sonnenhut ist mehr als nur Schutz

Aber der Hut soll ja nicht nur schützen. Er ist auch ein modisches Statement. Ob Panamahut, großer Strohhut oder Cap – mit einem Hut wird aus jedem Look ein einmaliges Outfit, das die Persönlichkeit des Trägers unterstreicht.