So können vitale Körperfunktionen ohne große Beeinträchtigung des Betroffenen ständig überwacht und vom Arzt kontrolliert werden. 

Mobile Überwachung der Herzfunktionen

Herz-Kreislauf-Patienten haben oft Angst vor einem erneuten Herzinfarkt oder anderen krankhaften Veränderungen am Herzen. Mit neuen Telemonitoring-Systemen kann deren Gesundheit laufend überwacht werden. Ein kleines Basisgerät wird am Körper des Patienten befestigt und zeichnet Herzschläge über ein Drei-Kanal-EKG auf.

Maximale und minimale Herzraten und Vorhofflimmern werden erfasst. Da gleichzeitig die Bewegung erfasst wird, kann der Arzt leichter die Diagnose stellen. Gerade im Gesundheitsbereich wird man nach Ansicht von Experten ohne die drahtlose Kommunikation nicht mehr auskommen. 67 Prozent der Unternehmen im Gesundheitssektor sind laut Studie der Ansicht, dass 2015 bereits die Mehrheit der Ärzte Apps für die Übertragung und Speicherung von Patientendaten einsetzen wird.

M2M-Technik spart Zeit und Kosten

Herzpatienten, die auf dem Land leben, müssen für Routineuntersuchungen in Krankenhäusern oder bei Fachärzten oft große Entfernungen zurücklegen. Dank der M2M-Technik messen sie jetzt zu Hause täglich Gewicht, Blutdruck und erstellen ein EKG. Per Blue-tooth senden die Geräte die Werte an eine mit einer SIM-Karte ausgestattete Basisstation. Diese verschickt die medizinischen Daten über eine sichere Mobilfunkverbindung der Telekom direkt in die elektronische Patientenakte eines der Telemedizin-Zentren. Dort überwacht ein Ärzteteam die eingehenden Daten rund um die Uhr.

Falls sich kritische Gesundheitszustände abzeichnen, informieren die Mediziner die Patienten, deren Hausärzte oder im Ernstfall den Notarzt. Für Patienten bedeutet die Fernüberwachung und Echtzeitübermittlung von Gesundheitsdaten via M2M-Technik weniger Risiko und mehr Lebensqualität.