Cholesterin sind Blutfette, die im Körper hergestellt werden. Sie sind bedeutende Ausgangssubstanz für lebensnotwendige Stoffe, wie beispielsweise Vitamin D oder Gallensäure. Zudem wird Cholesterin auch mit der Nahrung aufgenommen, der Cholesterinanteil unterscheidet sich jedoch von Lebensmittel zu Lebensmittel. So enthalten zum Beispiel 100 Gramm

Leber rund 120 Milligramm Cholesterin. Das Frühstücksei kommt auf etwa 1.000 Milligramm, und circa 215 Milligramm Cholesterin befinden sich in 100 Gramm Butter. Doch der Cholesteringehalt eines Nahrungsmittels beeinflusst den Cholesterinspiegel im Blut weniger als Art und Menge der Nahrungsfette insgesamt. Dabei spielt der Gehalt an gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren eine wichtigere Rolle. Je weniger gesättigte Fettsäuren in einem Lebensmittel vorkommen, desto besser.

Prinzipiell gilt: Je weniger tierische Fette Sie essen, desto weniger Cholesterin und gesättigte Fettsäuren nehmen Sie zu sich. Obwohl sich eine erhöhte Cholesterinzufuhr mit der Nahrung von Mensch zu Mensch verschieden auswirkt, sollte man nicht mehr als 300 Milligramm Cholesterin pro Tag aufnehmen.

Das Herzinfarktrisiko steigt

Ein dauerhaft zu hoher Cholesterinspiegel kann zu Ablagerungen an den Blutgefäßwänden führen, was zur Folge hat, dass sich dadurch die Gefäße verengen können. Besonders gefährliche Auswirkungen zeigen solche Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen, da diese das Herz mit Blut versorgen. Sind sie nicht mehr oder kaum noch durchgängig, kommt es zum Herzinfarkt. Aus diesem Grund ist es auch so wichtig, die Höhe des eigenen Cholesterinspiegels zu wissen.

Blutfettwert kennen

Das Messen der Blutfettwerte gehört zu jedem Gesundheitscheck beim Arzt, denn es ist wichtig, alle wichtigen Blutfettwerte zu kennen, um Krankheiten rechtzeitig vorbeugen zu können. Bei gesunden Menschen sollten alle zwei Jahre die Blutfettwerte vom Arzt kontrolliert werden. Zu einem Blutfettprofil gehören die Werte des Gesamtcholesterins, des LDL-Cholesterins, des HDL-Cholesterins und der Triglyzeride.

Erhöhte Blutfettwerte senken 

Besonders gut geeignet ist die Küche der Mittelmeerländer. Manchmal reicht eine Ernährungsumstellung alleine nicht aus. In solchen Fällen kommen Cholesterinsenker, meist aus der Gruppe der sogenannten Statine, zum Einsatz. Diese Medikamente können das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen deutlich senken.