Sind Venenleiden in Deutschland ein zentrales Thema oder eher eine Randerscheinung?

Venenprobleme sind hierzulande alles andere als selten: Jede zweite Frau und jeder vierte Mann leidet darunter. Doch erstaunlicherweise befinden sich nur die wenigsten deswegen in ärztlicher Behandlung.

Woran kann man feststellen, ob man unter einer Venenerkrankung leidet?

Menschen mit Venenbeschwerden leiden meist unter Schwellungen und Schmerzen in den Beinen. Diese entstehen durch Wasseransammlungen in den Beinen. Die unangenehmen Beschwerden verstärken sich meist bis zum Abend hin.

Wärme und langes Stehen oder Sitzen tragen ebenfalls zur Verschlechterung bei. Auch äußerlich machen sich Venenerkrankungen bemerkbar: Zeigen sich unschöne Besenreiser und sogar Krampfadern, ist ein Venenleiden vorhanden.

Venenprobleme sind doch eine typische Krankheit für Frauen ab 50, oder?

Diese Annahme ist falsch. Venenleiden sind weder frauenspezifisch noch eine typische Krankheit der älteren Generation.

Bereits jedes fünfte Schulkind ist schon zu dick.

Immer mehr Venenkranke kommen heutzutage aus jüngeren Semestern.

 

Was ist der Grund für die Verjüngung?

Junge Erwachsene bewegen sich zu wenig – es geht von Job, Berufsschule oder Uni heim an den PC oder vor den Fernseher. Ein Bewegungsmangel, der die Venen belastet, ist dann die natürliche Folge.

Erschwerend hinzu kommen Übergewicht – bereits jedes fünfte Schulkind ist schon zu dick – und die ungesunde Ernährungsweise durch Fertiggerichte und Fast Food. Außerdem vererben Eltern ihren Kindern häufig eine Bindegewebsschwäche, die zu Venenleiden führt.

Ist langes Stehen oder Sitzen denn schuld an den Venenbeschwerden?

Langes Stehen oder Sitzen erhöht den Druck in den Venen. Trifft dieser Umstand dann noch auf vergleichsweise schwaches Bindegewebe, entstehen Venenerkrankungen.

Wie wirkt sich eine Bindegewebsschwäche auf die Venen aus?

Im Venensystem verursacht sie Folgendes: Die instabilen Bindegewebsfasern sind zu schwach, um dem Druck im Venensystem standzuhalten, und die Gefäße erweitern sich. So können die Venenklappen nicht mehr richtig schließen, das in Richtung Herz transportierte Blut fließt wieder nach unten zurück und staut sich in den Beinen.

High Heels sollte man des Öfteren gegen flache Schuhe eintauschen oder gleich barfuß laufen.

Der Druck auf das Venensystem steigt so immer weiter und weiter.

Eine Bindegewebsschwäche ist erblich bedingt, grundsätzlich ist das Bindegewebe aber auch nicht für Belastungen des modernen Alltags wie langes Stehen oder Sitzen konzipiert.

Wie kann man die Zahl der Venenkranken minimieren?

Vielen ist die Gefahr überhaupt nicht bewusst. Darum ist es wichtig, bereits junge Leute für das Thema zu sensibilisieren und Aufklärung zu betreiben. Durch eine gesunde Lebensführung kann man nämlich positiven Einfluss auf seine Venen nehmen. Der Schlüssel zu gesunden Venen sind genügend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und die Reduktion von Übergewicht.

Natürlich sollte man auch auf Zigaretten verzichten – sie sind nicht nur für die Bronchien, sondern auch für die Venen pures Gift. Was junge Mädchen auch besonders beachten sollten: High Heels sollte man des Öfteren gegen flache Schuhe eintauschen oder gleich barfuß laufen.

Wie kann eine Venenschwäche behandelt werden?

Der erste Gang führt hier zum Arzt. Stellt dieser fest, dass die Beschwerden durch einen Venenklappendefekt hervorgerufen werden, wird er die Kompressionstherapie mittels Kompressionsstrümpfen empfehlen.

Die Therapie von Venenerkrankungen ist immer eine Langzeittherapie.

So wird erreicht, dass die Venenklappen wieder besser schließen können und das Blut fließen kann.

Handelt es sich um einen Venenwanddefekt, lindert ein natürlicher Wirkstoff die Leiden von Betroffenen: Rosskastaniensamen-Trockenextrakt.

Wie beeinflusst der natürliche Wirkstoff die Venen?

Er reduziert Wasseransammlungen, schützt die Zellen, verbessert die Durchblutung und hemmt Entzündungen. Der Rosskastaniensamen-Trockenextrakt enthält hochpotente Phytowirkstoffe, die die Tätigkeit der lysosomalen Enzyme vermindern.

Das unterstützt die Venen beim Bluttransport. Hierbei muss man aber Folgendes beachten: Die Therapie von Venenerkrankungen ist immer eine Langzeittherapie. Beschwerden müssen dauerhaft behandelt werden.