Sie ermöglicht nach Einnahme einer signalgebenden Substanz mittels eines speziellen Aufnahmekopfes (Scanners) eine äußerst detaillierte Abbildung des Brustgewebes, sodass im Vergleich zu bestehenden Verfahren frühzeitig auch Tumoren erkannt werden, die erst 1,6 Millimeter, so klein wie ein Reiskorn sind. In diesem Stadium können Operationen brusterhaltend vorgenommen werden.

Methodische Zuverlässigkeit

Mit diesem hochempfindlichen Gerät und seiner enormen Bildschärfe werden alle verdächtigen Krankheitsherde in der Brust und Achselhöhle in einem einzigen Untersuchungsgang erfasst. Die gesamte Diagnostik kann auf einen Tag reduziert werden. Verdachtsmomente können frühzeitig abgeklärt werden. „Die PEM verschafft wertvolle Zeit“, konstatiert Dr. Frank Müller, der erfahrene Radiologe und Nuklearmediziner aus Ludwigshafen, der das einzige PEM-Gerät in Europa besitzt.

Schonende Untersuchung

Der Ablauf der Untersuchung mit der PEM erfolgt im Sitzen, ohne Aufkommen einer Platzangstthematik. Die Brust wird auch bei der Untersuchung  nur leicht fixiert.

Schnelle und genaue Diagnose – Klarheit schaffen

Durch eine klare und schnelle Diagnostik können Verdachtsmomente sofort und mit hoher Zuverlässigkeit abgeklärt werden. Narbengewebe, dichtes Brustgewebe, Brustimplantate und Zyklusabhängigkeit spielen dabei keine Rolle. Verdächtiges Gewebe kann in einem direkten Folgeschritt ohne zusätzliche Strahlenbelastung punktgenau biopsiert werden.

Erfolgreiche Therapiekontrolle – neuer Mut für Betroffene

Mittels PEM kann bereits nach zwei Wochen festgestellt werden, ob eine Strahlen- oder Chemotherapie wirkt oder ein Therapiewechsel vorgenommen werden muss. „Den betroffenen Frauen bleiben weitgehend unnötige Nebenwirkungen erspart. Überzeugende Untersuchungsergebnisse, der Wegfall von Diagnosemarathons und im günstigsten Fall auch von Operationen auf Verdacht rufen weniger Schmerz und Kummer hervor“,  fasst Dr. Müller, der sich seit über 18 Jahren mit der PET in der Krebsdiagnose beschäftigt, die Vorteile der PEM zusammen.