Dabei steigt das Risiko mit zunehmendem Alter: Jüngere Frauen können auch betroffen sein, ab dem 40. und besonders ab dem 50. Lebensjahr sind sie jedoch noch gefährdeter.

Verbesserte Früherkennung

Die gute Nachricht: Brustkrebs ist zwar die häufigste, aber nicht die gefährlichste Krebserkrankung bei Frauen. Vor allem wenn Brustkrebs in einem frühen Stadium erkannt wird, gibt es gute Chancen auf Heilung – auch dank verbesserter Früherkennung, neuer Therapiekonzepte und interdisziplinärer Betreuung in zertifizierten Zentren. Derzeit liegt die Überlebensrate von Betroffenen daher bei bis zu 82 Prozent.

Unterschiedliche Untersuchungsmethoden

In welchen Intervallen und was genau untersucht wird, ist unter anderem abhängig vom Alter der Frauen. Als Untersuchungsmethoden gelten zum Beispiel Selbstabtastung nach Vorlage, Tastuntersuchungen durch einen Arzt oder eine Medizinisch-Taktile Untersucherin, Ultraschall, Mammografie oder MRT. Und noch eine gute Nachricht: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für bestimmte, regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen (siehe unten). Patientinnen müssen den Gesundheitscheck nur in Anspruch nehmen.

 

Leistungen zur Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland:

  • Ärzte empfehlen bereits ab einem Alter von 30 Jahren eine jährliche Brustuntersuchung – diese wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Dabei tastet der Frauenarzt Brust und Achselhöhlen ab und achtet auf Veränderungen. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren erhalten regelmäßig eine Einladung zur Mammografie (Röntgenuntersuchung).
  • Weitere Früherkennungsmaßnahmen, die in Ausnahmefällen von der Krankenkasse übernommen werden, sind: Ultraschalluntersuchung, Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT).

Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, auf welche Leistungen Sie Anspruch haben. Kümmern Sie sich um Ihre Gesundheit!

Mehr Informationen unter pinkribbon-deutschland.de.