Mal ist es ein berühmter Fußballer, mal die Frau eines Arbeitskollegen. Es kann aber auch die eigene Familie, das eigene Kind treffen. Die Stefan-Morsch-Stiftung ist die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Unter dem  Leitmotiv “Helfen – Hoffen – Heilen“ leistet sie ganz konkrete Hilfe für Krebskranke und ihre Familien. 

Diese Hilfe ist Teamarbeit und setzt auf mehreren Ebenen an: Schwerpunkt ist die Vermittlung von Stammzellspendern über die Spenderdatei. Denn: Bringen Chemotherapie und/oder Bestrahlung keine Heilung, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance, das Leben der Patienten zu retten. Durch sie wird dem Patienten ein neues blutbildendes System übertragen. Das funktioniert aber nur, wenn es einen Spender mit übereinstimmenden Gewebemerkmalen gibt. Deshalb muss in den Spenderdateien nach einem kompatiblen Spender gesucht werden  – manchmal weltweit.

Dabei ist die Stefan-Morsch-Stiftung ein wichtiger Partner. Sie ist Teil eines globalen Netzwerkes: Knochenmark-und Stammzellspenderdateien wie die Stiftung und Transplantationskliniken arbeiten national und international Hand in Hand.

Und trotzdem: Diese Hilfe kann nur funktionieren, wenn jeder Einzelne für sich die Entscheidung trifft, sich mit einer Typisierung ins Team der Lebensretter aufnehmen zu lassen  – ein Fingerhut voll Blut genügt.  

Täglich sind Teams der Stiftung in ganz Deutschland unterwegs, um junge Menschen über die Chancen der Stammzelltransplantation aufzuklären. Dabei sind Unternehmen, Sportvereine und Bildungseinrichtungen, aber auch Polizei und Bundeswehr wichtige Kooperationspartner.  Sie zeigen damit, dass soziales Engagement im eigenen Haus, in der eigenen Organisation gelebt wird und in der Zusammenarbeit mit der Stefan-Morsch-Stiftung ganz konkret Leben retten kann. 

Dritter Schwerpunkt der Stiftung ist die Förderung medizinischer Forschungsvorhaben – etwa an der Charité in Berlin, wo über das „Multiple Myelom“ geforscht wird, eine Erkrankung, die bislang als unheilbar gilt. In Tübingen werden ebenfalls Gelder in die Erforschung von Therapien investiert, um Kindern eine Chance auf Leben zu geben, die als nicht mehr therapierbar gelten.

Emil Morsch, Vorstandsvorsitzender und Gründer der gemeinnützigen Stiftung, will, dass seine Organisation für die Menschen da ist - „in jeder Frage“. Deshalb hilft die Stiftung auch immer wieder Patienten und ihren Angehörigen, wenn Sie durch ihre Erkrankung in finanzielle Notlagen geraten sind.

 Info: www.stefan-morsch-stiftung.de