Nun ergänzt die Deutsche Krebshilfe die Kampagne mit einer weiteren Initiative – nämlich gegen das Rauchen. „Mit aller Kraft gegen das Rauchen. Gemeinsam gegen den Krebs“. Dieser Aufruf wird mithilfe von Botschafter Benedikt Höwedes auf Plakaten verstärkt. Ebenso gibt es einen kurzen Film, in dem der Schalke-Fußballer durch eine Wand aus Zigarettenrauch kickt und ihn damit vertreibt.

Sämtliche Kampagnen-Bestandteile werden unter anderem in deutschen Fußballstadien der drei Top-Ligen gezeigt. Warum sich Profi-Fußballer Benedikt Höwedes so für die Krebshilfe engagiert?

Herr Höwedes, ist Ihr Einsatz für die Deutsche Krebshilfe Ihr erstes Engagement im Kampf gegen den Krebs?

Es ist tatsächlich mein erstes Engagement für eine Hilfsorganisation. Ich bin ja noch relativ jung (24).

Erwachsene sollten rauchfreie Vorbilder für ihre Kinder sein.

Stimmt, aber wie kam es dazu?

Den Wunsch, mich sozial zu engagieren, hatte ich schon länger. Mit der Deutschen Krebshilfe habe ich schließlich eine Organisation gefunden, deren Arbeit sinnvoll ist und mit der ich mich als Person gut identifizieren kann. Als ich von der Deutschen Krebshilfe gefragt wurde, ob ich die Kampagne „Mit aller Kraft gegen das Rauchen. Gemeinsam gegen den Krebs“ unterstütze, habe ich ohne Zögern spontan zugesagt.

Warum liegt Ihnen das Thema Krebs am Herzen?

Jährlich erkranken in Deutschland fast eine halbe Million Menschen an Krebs. Darunter auch Leute in meinem Alter und viele Kinder. Das finde ich erschreckend. Durch mein Engagement möchte ich der Deutschen Krebshilfe dabei helfen, etwas zu bewegen und Menschen unterstützen, denen es nicht so gut geht.

Was verbinden Sie persönlich mit der Krankheit Krebs?

In meinem engeren Familienkreis hatte ich zum Glück noch keinen tragischen Fall einer Krebserkrankung. Trotzdem ist mir bewusst, dass viele Menschen darunter leiden und zu viele daran sterben.

Was bedeutet für Sie ein gesunder Lebensstil?

Fit zu sein ist für mich als Profi-Fußballer enorm wichtig. Dafür trainiere ich fast täglich und achte auf eine ausgewogene Ernährung. Ich fühle mich gut dabei, bewusst und gesund zu leben. Damit verbinde ich auch die Hoffnung auf ein langes Leben.

Das Thema Nicht-Rauchen spielt für Sie eine besondere Rolle. Wie kommt das? 

Nicht-Rauchen ist der gesündere Lebensstil! Mir war immer klar, dass Rauchen schädlich ist und nicht gut für den Körper. Viele Menschen sterben an den Folgen des Rauchens. Es ist viel lohnenswerter, nicht zu rauchen. Darauf möchte ich aufmerksam machen. 

Welchen Tipp würden Sie unseren Lesern geben?

Erwachsene sollten rauchfreie Vorbilder für ihre Kinder sein. Und wenn Erwachsene rauchen, sollte man tolerant miteinander umgehen und gekennzeichnete Orte für das Rauchen aufsuchen, um andere Menschen nicht dem Passiv-Rauchen auszusetzen. Darüber hinaus ist es immer gut, mit dem Rauchen aufzuhören. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt Raucher hierbei gerne.

Vervollständigen Sie bitte den folgenden Satz: Ich setze mich mit aller Kraft gegen den Krebs ein, weil…

…sich Kampfgeist auszahlt!