Die Zahnheilkunde und die Zahntechnik bündeln sämtliche medizinische und technische Fortschritte in besonderer Weise und stellen ihren Patienten eine moderne und innovative Versorgung auf dem aktuellen Stand von Forschung und Technik zur Verfügung. Die deutsche Dentalindustrie ist seit 100 Jahren Partner in dem Bemühen, Patienten die Mund- und Zahngesundheit und damit einen bedeutenden Teil ihrer Lebensqualität zu erhalten und wiederherzustellen.

Der rasante Fortschritt in der Zahnheilkunde ist unübersehbar.

Die professionelle dentale Prophylaxe in der heutigen Zahnarztpraxis beruht auf einem hoch entwickelten diagnostischen Instrumentarium.

Die professionelle dentale Prophylaxe in der heutigen Zahnarztpraxis beruht auf einem hoch entwickelten diagnostischen Instrumentarium. Zu denen gehören heute moderne analytische wie bildgebende Verfahren. Dazu zählen neben klassischen Verfahren hochauflösende Intraoralkameras, kameragestützte Fluoreszenzverfahren und digitale 3-D-Röntgensysteme bis hin zur Computertomografie. Außerdem bieten spezialisierte Hersteller der deutschen Dentalindustrie molekularbiologische sowie biochemische Diagnostiksysteme an, mit deren Hilfe Zahnärzte die bei Erkrankungen bedeutsamen Keimspektren erfassen und so individuelle Risiken analysieren können.

Moderne Präventionskonzepte sind nicht nur in der Vorsorge, sondern auch bei der Nachsorge nach prothetischen, implantologischen oder endodontischen Eingriffen für den Behandlungserfolg entscheidend.

Moderner Zahnersatz bietet eine Fülle von Möglichkeiten, die sämtliche individuelle Versorgungsformen abdecken. So können Kronen und Brücken heutzutage ganz aus Keramik hergestellt werden. Das Material ist gänzlich metallfrei, innen und außen weiß und damit für den Betrachter vom Original kaum zu unterscheiden. Zu Anfang unseres Jahrtausends war diese Art von Zahnersatz nur begrenzt möglich, während heute sogar weitspannige Konstruktionen im Backenzahnbereich weit verbreitet sind. Selbst nach Verlust aller Zähne eines Kiefers bietet die moderne Implantologie die Möglichkeit für fest sitzenden Zahnersatz.

Die Grundlage für solche Erfolge von Mund- und Zahngesundheit auf höchstem Niveau bildet das Zusammenspiel von Zahnmedizinern, Zahntechnikern, Werkstoffwissenschaftlern, Ingenieuren, Softwareentwicklern und vielen weiteren Berufsgruppen. Eine Vielfalt an Materialien für Füllungen, Kronen, Brücken, Implantate, ihre Bearbeitung durch computergesteuerte Systeme, der Einsatz digitaler Kamera- und Röntgentechnik, schon bei der Diagnose von versteckten Zahnerkrankungen – das alles macht moderne Zahnheilkunde zu einer anspruchsvollen interdisziplinären Leistung.

Diese Erkenntnis ist nicht neu. Vor 100 Jahren, im Juni 1916, erkannten Hersteller von Dentalprodukten in Deutschland die Notwendigkeit, sich gemeinsam für eine Zahnheilkunde der Spitzenklasse starkzumachen, und gründeten den Verband der Deutschen Dental-Fabrikanten (VDDF). Aus ihm ging 1950 der Verband der Deutschen Dental-Industrie (VDDI) hervor. Seit 1969 sitzt er in Köln, wo unter Federführung seines Wirtschaftsunternehmens (GFDI mbH) alle zwei Jahre die weltweit größte Messe der Branche mit zuletzt mehr als 138.000 Besuchern und 2.100 Ausstellern stattfindet, die Internationale Dental-Schau (IDS).

Die VDDI-Mitgliedsunternehmen haben die Zahnheilkunde maßgeblich vorangetrieben, indem sie in enger Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Zahntechnikern Produkte und Systemlösungen entwickelt und auf den Markt gebracht haben. Heute erwirtschaften die 200 Unternehmen mit rund 20.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 4,6 Milliarden Euro. Der hohe Exportanteil von mehr als 60 Prozent zeigt, wie hoch die Leistung unserer Dentalindustrie in aller Welt geschätzt wird. Die Fertigung jedoch konzentriert sich auf das Inland, denn „made in Germany“ steht hier nach wie vor für höchste Qualität.

Fachlichen Rat und Antworten auf Ihre Fragen finden Sie in der Zahnarztpraxis in Ihrer Nähe.

Weitere Informationen finde Sie unterwww.vddi.de