Die mechanische Reinigung mittels Zahnbürste reicht in der Regel nicht aus, da die Borsten nicht alle feinen Bereiche erreichen. Deshalb wird seit über zehn Jahren die Ultraschallreinigung unter Zugabe von Reinigungs- und Pflegemitteln, meist in Form von flüssigen Konzentraten, die verdünnt werden, empfohlen.

Die Ultraschallschwingungen werden von piezokeramischen Wandlern, die unter dem Tank adaptiert sind, erzeugt. Ideal sind höhere Frequenzen von mindestens 35.000 Schwingungen im Wasserbad des Ultraschallreinigungsgerätes. Sie bewirken im mit Wasser gefüllten Tank an der Oberfläche des Zahnersatzes einen Unterdruck.

Es gibt Wirkstoffbestandteile, die zum Beispiel Kunststoffprothesen durch die Häufigkeit der Anwendungen austrocknen können.

Dieser erzeugt kleine Bläschen, die implodieren und dadurch die Verschmutzungen und Verunreinigungen sanft, aber gründlich ablösen, insbesondere aus den schwer oder gar nicht für die Zahnbürste zugänglichen Stellen. Unterstützend wirken Reinigungszusätze in der Ultraschallreinigungslösung.

Die heute für den Gebrauch im Haushalt käuflichen Ultraschallreinigungsgeräte mit 220-Volt-Netzanschluss sind in der Regel leistungsstark genug, um die notwendige Ultraschallfrequenz für die Reinigung zu erzeugen. Batteriebetriebene Geräte eignen sich nicht.

Reinigungskonzentrate, die verdünnt als Reinigungsbad im Ultraschallgerät verwendet werden, reduzieren die Oberflächenspannung des Wassers und verbessern den Reinigungseffekt. Bei der Wahl des Reinigungszusatzes sollte der Anwender genau auf die Inhalts- und Wirkstoffe achten.

Es gibt Wirkstoffbestandteile, die zum Beispiel Kunststoffprothesen durch die Häufigkeit der Anwendungen austrocknen können. Der Kunststoff wird spröde. Er verliert die vom zahntechnischen Labor aufwendig hergestellte natürliche Rot-Weiß-Ästhetik, die Brillanz der künstlichen Zähne und der Prothesenbasis lässt zusehends nach. Mit Pflegeprodukten kann man älteren, stark beanspruchten, Zahnersatz optisch aufwerten.