Nur allzu oft hat ein berühmter Promi-Zahnarzt aus Hollywood zuvor völlig gesunde Zähne mit Veneers verblendet. Das mag in den USA für die Karriere nutzen. In Deutschland spielen einheitlich schöne Zähne eine weniger große Rolle.

Dennoch sind Veneers auch in deutschen Zahnarztpraxen notwendig - und zwar aus zahnmedizinischer Sicht. Sie sind eine große Hilfe für notleidende Patienten, wenn deren Schneidezähne geschädigt sind. Dazu zählen

  • innere Verfärbungen der Zähne,
  • Zahnschmelz-Fehlbildungen,
  • große sichtbaren Füllungen
  • und Zähne, die durch einen Unfall geschädigt wurden

Sind die Schneidezähne von den Schäden betroffen, stehen Patienten oft vor einem Dilemmma. Durchaus gesunde Zähne müssten, um sie zu überkronen, stark beschliffen werden. Hier helfen Verblendschalen (Veneer) aus Keramik weiter.

Ein Veneer klebt der Zahnarzt an den präsparierten Zahn. Da das Veneer nur etwa 0,5 mm dünn ist, muss er deutlich weniger gesunde Zahnsubstanz abtragen, als bei einer Krone.

Die Veneers aus Keramik sind lichtdurchlässig können exakt an Zahnfarbe und Zahnform angepasst werden. So sind die hauchdünnen Verblendschalen vom natürlichen Zahn nicht zu unterscheiden.

Dazu sind natürlich präzise Vorarbeiten des Zahnarztes und des Zahntechnikers notwendig. Der Zahnarzt nimmt einen Abdruck und bestimmt exakt die Zahnfarbe. Hierzu werden Farbpaletten oder elektronische Farbbestimmungsgeräte eingesetzt. Zahnarzt und Zahntechniker beraten in Bezug auf die Zahnfarbe auch immer häufiger gemeinsam den Patienten.

Im Dentallabor stellt der Zahntechniker zunächst ein Modell her. Nach diesem gestaltet er die Verblendschalen individuell, bis sie exakt passen. Die fertigen Veneers schickt der Zahntechniker in die Zahnarztpraxis. Dort nimmt der Zahnarzt im Mund der Patientin letzte Anpassungen vor.

Sobald die Patienten ein natürliches Mundgefühl mit den Verblendschalen haben und nichts stört, klebt der Zahnarzt sie auf die betroffenen Schneidezähne auf.

Zahnmedizinische Studien zeigen, dass Veneers eine langfristige, haltbare Versorgung sind. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) hat, aufgrund positiven Ergebnisse, das Verfahrens anerkannt.

Initiative proDente e.V. – Fakten

Fünf Verbände, die das gesamte dentale Leistungsspektrum in Deutschland repräsentieren, engagieren sich in der Initiative proDente e.V.:

  • Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK)
  • Der Freie Verband der Deutschen Zahnärzte (FVDZ)
  • Der Verband der Deutschen Zahntechniker-Innungen (VDZI)
  • Der Verband der Deutschen Dental-Industrie (VDDI)
  • Bundesverband Dentalhandel (BVD)

Warum diese Initiative?

proDente hat sich zum Ziel gesetzt, fundiertes Fachwissen aus den Bereichen Zahnmedizin und Zahntechnik zu vermitteln. Die Initiative will zur Unterstützung der Zahnärzte und Zahntechniker engagierte Aufklärung für den Patienten bieten.

proDente will den Wert gesunder und schöner Zähne darstellen. Vor allem die Aufklärungsarbeit von der Prophylaxe bis zur Prothetik steht dabei im Mittelpunkt. Für Zahnärzte und Zahntechniker präsentiert proDente ein umfangreiches Service-Angebot, um die Kommunikation mit den Patienten zu erleichtern.

Aktivitäten

proDente produziert wissenschaftlich fundiertes Informationsmaterial in verständlicher Aufmachung. Dazu zählt die Informationsbroschüre "Zähne gut – alles gut" sowie zahlreiche weitere Magazine, Flyer und Faltblätter zu speziellen Gebieten der Zahnmedizin. Die Themenpalette wird regelmäßig erweitert. Im Internet ist proDente mit einem Informationsportal präsent (www.prodente.de).

Geschäftsstelle

Dirk Kropp, Geschäftsführer Public Relations, ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Öffentlichkeitsarbeit von proDente. Sitz der Geschäftsstelle ist Köln.