Einfach zu tragen und nahezu unsichtbar lassen sich mit dieser Methode Zahnkorrekturen, wie zum Beispiel Front-Engstände und verdrehte Zähne, wie bei Romy, sehr gut therapieren. Es müssen keine Zähne gezogen werden. Wenige Tage nachdem der Abdruck von ihren Zähnen erstellt wurde, bekam sie ihren ersten Satz Schienen. Bei ihrer Kieferorthopädin wurde die Schiene eingesetzt und die Passform kontrolliert. Jetzt zieht sie ein Zwischenresümee.

Wann haben Sie sich überlegt, Ihre Zähne korrigieren zu lassen?

Mit 17 Jahren habe ich begonnen zu modeln, schon zu der Zeit waren meine Zähne ein Hindernis. Ich hatte einige Aufträge, aber als es dann um Fotos für Kampagnen ging, bei denen ich viel Lachen musste, hat der Zahn gestört. Einige Fotografen haben meine Zähne sogar retuschiert.

Am Anfang erhielt ich eine Schiene mit einer Dehnungsschraube.

Manche akzeptierten es und haben gesagt, es gehört zu mir. Andere Models haben auch keine perfekten Zähne, bei den einen oder anderen ist es sogar zu einer Art Markenzeichen geworden. Aber in den letzten Jahren habe ich schon öfters darüber nachgedacht, besonders weil ich auch als Bloggerin vor der Kamera stehe. Deshalb bin ich jetzt umso glücklicher wenn ich sehe, dass sich die Zähne schon ein wenig bewegt haben. Nach neun Wochen Behandlung merke ich jetzt schon deutliche Unterschiede und darüber bin ich total glücklich.

Wie sah die Behandlung bis jetzt aus?

Gestartet habe ich ungefähr vor einem halben Jahr. Am Anfang erhielt ich eine Schiene mit einer Dehnungsschraube. Einmal in der Woche habe ich die Schraube gedreht, sodass diese über die Zeit Platz schaffen konnte, damit sich die schiefstehenden Zähne danach bewegen können. Seit fast drei Monaten trage ich nun Schienen ohne Schraube, die die Zähne nur noch in die richtige Position bewegen. Insgesamt sind es drei Schienen mit unterschiedlichen Härtegraden, die ich im Wechsel trage. Bis zum Sommer hoffe ich auf schöne gerade Zähne.

Inwiefern hat sich das auf Ihr berufliches und privates Leben ausgewirkt?

Ich habe ein viel freieres Gefühl zu lachen, privat und vor der Kamera. Vorher habe ich immer nur mit geschlossenem Mund gelacht oder mir dabei die Hand vor den Mund gehalten. Aber mittlerweile fällt es mir viel leichter. Vorher habe ich mir viele Gedanken gemacht, zum Beispiel wie ich mich vor der Kamera positioniere. Da bin ich viel freier und entspannter geworden.

Wie fühlt sich der Alltag mit der Korrekturschiene an und wie hat Ihr Umfeld darauf reagiert?

Sehr angenehm, ich merke es gar nicht. Wenn ich die Schiene zum Essen und Trinken herausnehme, fehlen sie mir in diesem Moment schon. Es ist zur Routine geworden und dadurch, dass die Schiene so transparent und dünn ist, merke ich sie auch beim Sprechen überhaupt nicht. Aus diesem Grund fällt es den Menschen in meinem Umfeld auch nicht auf. Erst, wenn ich sie darauf anspreche, schauen sie genauer hin. Für die meisten muss ich zuerst Lachen, damit der Schienenrand am Zahnfleisch sichtbar wird und sie es sehen.

War die Behandlung bis jetzt schmerzhaft?

Am Anfang, wenn man die Schiene einsetzt, ist es ein ungewohntes Druckgefühl, das aber nach kurzer Zeit nachlässt. Ansonsten merke ich absolut gar nichts.