Häufig leiden Betroffene nicht nur körperlich, sondern auch seelisch – zum Teil mit schwerwiegenden Folgen. Ein paar einfache Tipps können bereits helfen, leichter mit den Tabukrankheiten umzugehen:

Tipp 1: Sich um das Problem kümmern. Sobald der Körper signalisiert, dass etwas nicht stimmt, sollte man Verantwortung übernehmen und zum Arzt gehen. Etwas ignorieren bringt überhaupt nichts. Außerdem gewinnt durch das Abwarten auch der Tabuaspekt immer mehr Oberhand und man glaubt erst recht, dass man darüber gar nicht mehr reden kann. Das kann die Seele krank machen.

Tipp 2: Sich bewusst machen, dass man nicht alleine ist. Bei einer Recherche im Internet merkt man in der Regel recht schnell, dass viele andere das gleiche Problem haben. Wer das verinnerlicht, fühlt sich weniger ausgegrenzt und sucht schneller Hilfe.

Tipp 3: Sich Bezugspersonen anvertrauen. Über die eigenen Beschwerden zu sprechen, kann entlastend sein und einfach guttun. Bei ansteckenden Krankheiten ist es sogar absolut notwendig, sich zu öffnen. Wer der richtige Ansprechpartner ist, ist von Fall zu Fall verschieden – am besten schüttet man sein Herz aber Partnern, Familienangehörigen oder guten Freunden aus. Ist dies nicht möglich, kann ein Therapeut oder Arzt helfen.