Zu den chronischen Schmerzerkrankungen gehören die unterschiedlichsten Schmerzarten: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, aber auch Schmerzen nach einer Operation oder aber Tumorschmerzen.

Jeder Mensch hat das Recht auf eine angemessene Schmerzlinderung!

Beim Kampf gegen den Schmerz muss im Gesundheitssystem einiges besser werden. Zum einen: Die Krankenhäuser müssen so aufgestellt sein, dass Patienten nach Operationen keine unnötigen Schmerzen erleiden. Studien zeigen: In über der Hälfte der Kliniken ist das derzeit nicht optimal geregelt.

Und zum anderen: Bei chronischen Schmerzen, wenn also der Schmerz über Monate lebensbestimmend wird und die Patienten erheblich leiden, brauchen wir einen besseren Zugang zu Schmerzspezialisten, beispielsweise im Rahmen einer Therapie, die auch Physiotherapeuten und Schmerzpsychologen in die Behandlung einbezieht. Doch derzeit dauert es oftmals Jahre, bis Patienten den Weg zu einer guten Therapie finden.

Hier müssen die Akteure der Gesundheitspolitik, wie zum Beispiel Krankenkassen, Kassenärztliche Vereinigungen sowie Landes- und Bundesregierung, wirksamer als bisher handeln, um die angemessene Schmerzbehandlung der Patienten, aber auch den Nachwuchs an Schmerzspezialisten sicherzustellen.

Um Aufmerksamkeit auf diese Probleme zu lenken, findet jährlich der bundesweite Aktionstag gegen den Schmerz statt. An rund 300 Standorten informieren dann Schmerzspezialisten in Kliniken und Arztpraxen, aber auch in einigen Apotheken und Pflegeeinrichtungen Patienten und ihre Angehörigen rund um das Thema „Schmerz“.

Information

Erfahren Sie mehr unter: www.dgss.org.