Gesundheitlich ging es mir schon sehr lange nicht gut, und obwohl ich inzwischen Heilpraktikerin war, hatte ich noch nicht die wirkliche Lösung für mich gefunden. Es musste erst seinen Höhepunkt in einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse (Hashimoto-Thyreoiditis) finden. Diese zeigte sich in allen möglichen Symptomen, die mich teilweise auch schon Jahre vorher begleitet hatten: Ständige Infekte – Ich war öfter krank als meine Kinder, Ängste, Panik, Depressionen, Schwindel und Gangstörungen, das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen, Zyklusstörungen, schweres PMS, totale Energielosigkeit, Dauermüdigkeit, Verdauungsstörungen, Übelkeit, Magenprobleme ...

Ich schwankte zwischen Unter- und Überfunktion hin und her und wusste irgendwann nicht mal mehr, ob das nun von der Erkrankung kam oder von den Schilddrüsenhormonen, die ich angefangen hatte zu nehmen. Denn besser ging es mir damit nicht, eher viel schlechter.

Meine Energie wurde bombastisch, meine Dauerübelkeit war verschwunden, und auch alle anderen Symptome verabschiedeten sich nach und nach.

So entschied ich mich, das Schilddrüsenhormon auszuschleichen und einen anderen, sehr unkonventionellen Weg zu gehen. Ich stieg um von einer omnivoren (Allesesser) auf die vegane Ernährung und merkte nach und nach, wie es mir besser ging. Dabei halfen mir besonders die grünen Smoothies, die ich ab da an jeden Morgen trank – inzwischen grüne Säfte – und die mir endlich wieder Energie gaben.

Aber ich merkte auch: Da geht noch mehr. Ich strich das Gluten komplett, da ich einen interessanten Artikel zum Thema Gluten und Hashimoto gelesen hatte, und steigerte gleichzeitig meinen Rohkostanteil stark. Durch die Rohkost wurde ich sensibler für alles in meinem Leben und fing an, zu meditieren, Chakraübungen und auch wieder intensiver Qigong zu praktizieren.

Ich beschäftigte mich wieder mit Themen, die ich lange verdrängt, aber wohl auch nie wirklich verarbeitet hatte. Von da an wurde es immer besser und ging nur noch bergauf. Meine Energie wurde bombastisch, meine Dauerübelkeit war verschwunden, und auch alle anderen Symptome verabschiedeten sich nach und nach. Das ist auch der Grund, warum ich einen Artikel schrieb mit dem Titel „Die Rohkost rettete mein Leben“. Ernährungsumstellung allein heilt nicht alles, aber in meinem Fall brachte sie den Anfang zur Ganzheitlichkeit und war ein Weg zurück zu mir selbst und zu meiner Gesundheit.

Inzwischen arbeite ich per Onlinecoaching mit anderen Menschen, vorrangig Frauen, auch außerhalb von Deutschland, die ebenfalls unter Hashimoto oder anderen autoimmunen oder chronischen Krankheiten/Beschwerden leiden, und freue mich, ihre Fortschritte und positiven Veränderungen auf ihrem Weg hin zu Gesundheit und Lebensfreude miterleben zu können und sie dabei zu unterstützen.

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