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Wie sich kindliche Kurzsichtigkeit wirksam mit Einmalkontaktlinsen verlangsamen lässt.

Durch die zunehmende Beschäftigung mit digitalen Medien leiden immer mehr Grundschulkinder und Teenager an Kurzsichtigkeit, der Myopie. Die hohe Fallquote ist durch die Corona-Lockdowns noch einmal um das 1,4- bis Dreifache gestiegen.1 Grund für alle Eltern, aufzuhorchen. Denn unbehandelt schreitet die Kurzsichtigkeit voran und kann Lernerfolge, die soziale Integration und damit die Entwicklung des Kindes empfindlich beeinträchtigen und spätere Augenerkrankungen begünstigen.  

Anna Stock

Myopie Management D-A-C-H
Professional marketing & digital
Dip.-Ing. (FH) Augenoptik

Hans-Peter Platten

Augenoptiker und Augenoptikermeister

Doppelter Erfolg mit einem Schritt 

Viele Eltern sorgen sich um die Augengesundheit Ihrer Kinder, wissen dabei jedoch nicht, dass es neben korrigierenden Sehhilfen wie Brillen und Kontaktlinsen auch Möglichkeiten gibt, das Fortschreiten der Myopie wirksam zu verlangsamen. Myopie Management heißt die Lösung, die ganz ohne dicke Brillengläser und Aktivitätseinschränkungen zum Erfolg führt und gleichzeitig zwei Ziele verfolgt. 

„Durch Myopie Management mit ,MiSight® 1 day‘ Einmalkontaktlinsen und ihrer ActivControl® Technologie wird nicht nur die vorliegende Kurzsichtigkeit korrigiert, sondern gleichzeitig auch ihr Fortschreiten um durchschnittlich 59 Prozent2 verringert.“

Beste Zukunftsaussichten mit MiSight® 1 day! 

Neueste Ergebnisse einer siebenjährigen Langzeitstudie zeigen, dass auch ein Jahr nach Beendigung des Myopie Managements der Effekt bestehen bleibt. Die erzielten Erfolge sowohl für das durchschnittliche axiale Längenwachstum des Auges als auch die Hemmung der Myopie bleiben bestehen. Ein sogenannter Rebound-Effekt, wie er bei anderen Versorgungen auftrat, bleibt aus.3,4 

„Mit MiSight Einmalkontaktlinsen haben wir nicht nur die ideale Lösung für das Myopie Management, sie bietet gegenüber einer Brille den Kindern gleichzeitig auch mehr Lebensqualität durch die absolute Freiheit und fördert deren Selbstwertgefühl durch die „unsichtbare“ Korrektur“, so Hans-Peter Platten, Augenoptiker und Augenoptikermeister, Kastellaun.

Und ab an die frische Luft! 

Schon kleine Dinge im kindlichen Tagesablauf können darüber hinaus zur Augengesundheit beitragen. Besonders ratsam ist ein täglicher Aufenthalt im Freien von mindestens 80 bis 120 Minuten. Das Tageslicht wirkt sich verlangsamend auf das Augenlängenwachstum aus und hemmt so die Entwicklung der Kurzsichtigkeit.5 

Hat Ihr Kind Anzeichen einer Kurzsichtigkeit? Dieser Test hilft Ihnen bei der Einschätzung.


Quellenverzeichnis:

[1]Wang J et al. Progression of Myopia in School-Aged Children After Covid-19 Home Confinement.
[2] Im Vergleich zu einer Einmallinse über einen Zeitraum von drei Jahren.
[3] et al. Myopia Progression on Cessation of Dual-Focus Contact Lens Wear: MiSight 1 day 7-Year Findings. Optom Vis Sci 2021;98:E-abstract 210049
[4] Hammond D, Arumugam B, et al. Myopia Control Treatment Gains are Retained after Termination of Dual-focus Contact Lens Wear with No Evidence of a Rebound Effect. Optom Vis Sci 2021;98:E-abstract 215130
[5] WHO. The impact of increasing prevalence of myopia and high myopia. A Report of the Joint World Health Organisation (2015). Available at: ww.who.int/blindness/causes/MyopiaReportforWeb.pdf. Accessed August 2020.

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In Deutschland leben etwa 7,5 Millionen Menschen mit altersbedingter Makuladegeneration (AMD). Eine lebensverändernde Augenerkrankung, die ausgehend vom Zentrum des Gesichtsfeldes (Makula) das Sehvermögen zunehmend einschränkt. Die sogenannte feuchte Verlaufsform kann mittlerweile behandelt werden. Die weitaus häufigste Form aber,  die trockene AMD, ist noch unheilbar. Doch die Augenklinik Sulzbach will eine Therapie entwickeln – mit Stammzellen. Priv. Doz. Dr. Boris Stanzel, Leiter des Sulzbacher Makulazentrums und weltweit bedeutender Stammzell-Forscher, über seine Zukunftspläne

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PD Dr. med. Boris Stanzel

Sektionsleiter Makulazentrum Augenklinik Sulzbach Knappschaftsklinikum Saar

Herr Dr. Stanzel, wie soll das erste Heilverfahren gegen trockene AMD funktionieren?

Wir konzentrieren uns auf die Ernährungsschicht der Netzhaut, RPE genannt. Bei trockener AMD geht diese Schicht zugrunde. In Folge sterben die Sehzellen. Wir wollen die kranke Nährschicht durch frische, gesunde Stammzellen ersetzen. Eine Art Jungbrunnen für die Makula.

Wo kommen die Stammzellen her?

Wir verwenden eine innovative Technik: iPS-Zellen, die ethisch unbedenklich z.B. aus Blutspenden gewonnen werden. Wir können daraus RPE-Zellen gewinnen, die den körpereigenen Zellen des Patienten so sehr ähneln, dass sie nicht abgestoßen werden.

Gibt es Hinweise, dass die Methode funktionieren könnte?

Weltweit gab es bereits zehn AMD-Zelltherapie-Studien. Alle verliefen sicher und lieferten erste Effizienz-Signale.

Sie haben in Bonn, Stanford, Bethesda (USA) und Singapur an Stammzellen geforscht. Was führte Sie nun nach Sulzbach/Saar?

Für jemanden, der die Bedeutung der Augenklinik Sulzbach kennt, ist dieser Schritt logisch. Sie ist eine der weltweit innovativsten Augenkliniken und mit über 2000 großen Netzhaut-OPs im Jahr Deutschlands größtes Zentrum für Netzhautchirurgie. Unser Makulazentrum ist mit jährlich 11.000 Behandlungen eines der bedeutendsten AMD-Zentren, gerade auch im Bereich der subretinalen Chirurgie …

… also Operationen unter der Netzhaut – aber die feuchte AMD wird doch medikamentös behandelt?

Manche Formen der AMD lassen sich auch operativ behandeln! Sulzbach gehört zu den wenigen Zentren, die solche OPs durchführen. Unser Chefarzt Prof. Dr. Peter Szurman ist einer der renommiertesten Spezialisten für subretinale Chirurgie.

Und wie sieht es mit Ihrem Spezialgebiet Stammzellforschung aus?

Die Augenklinik Sulzbach unterhält mehrere Forschergruppen samt Reinraum-Labor, Entwicklungspartnerschaften mit Medizintechnik-Firmen, ein klinisches Studienzentrum und, für mich einzigartig, eine Forschungskooperation mit dem benachbarten Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik, spezialisiert auf die Kultivierung und Konservierung von Stammzellen. Ideale Voraussetzungen für die Entwicklung eines Zelltherapeutikums gegen trockene AMD.

Wie weit sind Sie?

Wir haben gerade eine Beobachtungsstudie, um die Machbarkeit der Therapie zu testen. Hierfür konnten wir bereits 140 AMD-Patienten gewinnen.

Und wie sieht Ihr weiterer Plan aus?

Im ersten Schritt spritzen wir Stammzellen unter die Netzhaut. Dort sollen sie die kranken Zellen der Nährschicht ersetzen. Unsere Ziel-Therapie ist eine funktionalisierte Trägermatrix mit RPE-Zellen, die unter die Netzhaut implantiert wird. Das können Sie sich wie eine Art Rollrasen vorstellen, der eine verwelkte Stelle erneuert.

Wann können wir erste Ergebnisse erwarten?

Ich hoffe, in zwei bis drei Jahren werden wir die ersten Patienten behandeln.

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