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Schluss mit Stillschweigen!

Häufig leiden Betroffene nicht nur körperlich, sondern auch seelisch – zum Teil mit schwerwiegenden Folgen. Ein paar einfache Tipps können bereits helfen, leichter mit den Tabukrankheiten umzugehen:

Tipp 1: Sich um das Problem kümmern.

Sobald der Körper signalisiert, dass etwas nicht stimmt, sollte man Verantwortung übernehmen und zum Arzt gehen. Etwas ignorieren bringt überhaupt nichts. Außerdem gewinnt durch das Abwarten auch der Tabuaspekt immer mehr Oberhand und man glaubt erst recht, dass man darüber gar nicht mehr reden kann. Das kann die Seele krank machen.

Tipp 2: Sich bewusst machen, dass man nicht alleine ist.

Bei einer Recherche im Internet merkt man in der Regel recht schnell, dass viele andere das gleiche Problem haben. Wer das verinnerlicht, fühlt sich weniger ausgegrenzt und sucht schneller Hilfe.

Tipp 3: Sich Bezugspersonen anvertrauen.

Über die eigenen Beschwerden zu sprechen, kann entlastend sein und einfach guttun. Bei ansteckenden Krankheiten ist es sogar absolut notwendig, sich zu öffnen. Wer der richtige Ansprechpartner ist, ist von Fall zu Fall verschieden – am besten schüttet man sein Herz aber Partnern, Familienangehörigen oder guten Freunden aus. Ist dies nicht möglich, kann ein Therapeut oder Arzt helfen.

Tipp 4: Beim Kollegenkreis individuell entscheiden.

Ob und inwieweit man sich seinen Kollegen anvertrauen möchte, ist eine ganz individuelle Entscheidung. Haben Sie ein recht enges Verhältnis miteinander und tauschen sich häufig im Vertrauen über private Dinge aus, kann es entlasten. Ansonsten hängt es von der eigenen Persönlichkeit ab: Menschen mit viel Selbstbewusstsein scheren sich wenig um die Reaktionen ihres Gegenübers. Bei anderen verstärkt die Angst vor abschätzigen Blicken bei zu viel Offenheit das Problem noch zusätzlich. Daher ist es immer in Ordnung zu sagen, dass einem das Problem zu intim ist, um es mit jedem teilen zu müssen. Ihre Kollegen müssen schließlich auch nicht alles wissen.

Vielleicht ist die Situation auch einmal umgekehrt und man trifft jemanden mit Beschwerden, die mit einem Tabu belegt sind – beispielsweise Mundgeruch oder Blähungen. Wie soll man sich dann verhalten? Am besten geht man mit dem Betroffenen so um, wie man es sich selbst in dieser Situation wünschen würde. Das heißt den richtigen Moment abwarten und ihn nicht vor anderen bloßstellen; lieber Zeit nehmen und in einer ruhigen Minute zu zweit ansprechen. Und ganz wichtig: nicht wertend, sondern wertschätzend.

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