So lässt sich das Risiko neuer Verwachsungen gezielt senken
Verwachsungen erkennen
Endometriose ist eine chronische Erkrankung, bei der gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter wächst. Diese kleinen Gewebeinseln – „Endometrioseherde“ – verhalten sich wie die normale Gebärmutterschleimhaut und verursachen durch zyklusbedingte Blutungen immer wieder Entzündungen im Bauchraum. Das begünstigt die Bildung von Narbengewebe und kann zu Verwachsungen führen, die Schmerzen, Verdauungsprobleme und Schwierigkeiten beim Kinderwunsch auslösen.
Doch besonders kritisch wird es nach einer Operation: Wird Endometriosegewebe entfernt, entstehen im Bauchraum Wunden, die heilen müssen. Während dieser Heilungsphase besteht ein erhöhtes Risiko, dass benachbarte Organe und Gewebe durch Narbenbildung miteinander verwachsen – insbesondere, wenn sie während der Heilung in Kontakt kommen. So können postoperative Verwachsungen entstehen. Diese können erneute Beschwerden verursachen und sogar weitere Eingriffe notwendig machen.
Warum sind postoperative Verwachsungen ein Problem?
Viele Patientinnen hoffen nach der OP auf deutliche Besserung. Doch wenn neue Verwachsungen entstehen, kommt es oft zu anhaltenden Schmerzen, Verdauungsstörungen und erneuten Einschränkungen. Im schlimmsten Fall werden weitere Operationen notwendig, damit die Lebensqualität wieder steigt.
Was wird heute gegen solche Verwachsungen getan?
Kliniken setzen zunehmend auf minimalinvasive und gewebeschonende OP-Techniken, wie die sogenannte Schlüsselloch-Chirurgie, bei der nur kleine Schnitte notwendig sind, um das Risiko zu minimieren. Auch moderne Nahtmethoden und möglichst wenig Fremdmaterial kommen zum Einsatz. Dennoch bleibt das Risiko für Verwachsungen bestehen – ganz ausschließen lassen sie sich nicht.
Um noch mehr Schutz vor Verwachsungen zu bieten, gibt es die Möglichkeit, dass Ihr ärztliches Team sogenannte Barrieremittel wie 4DryField® PH einsetzt. Dieses Gel aus Pflanzenstärke wird während der Operation gezielt auf die Wundflächen im Bauchraum gegeben und bildet eine natürliche Barriere, damit die Organe während der Heilung nicht miteinander verkleben. Nach einigen Tagen wird das Gel vollständig vom Körper abgebaut (1). Barrieremittel sind bislang noch keine Standardanwendung bei diesen Operationen, können aber in bestimmten Situationen gezielt eingesetzt werden – und bieten eine echte Chance, postoperative Verwachsungen zu verringern.
Wissenschaftliche Studien zeigen: Mit dem Einsatz von 4DryField® PH entstehen nach einer Endometriose-Operation rund 85 % weniger postoperative Verwachsungen als ohne Barrieremittel. Zyklusunabhängige Schmerzen werden gelindert und die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft steigen deutlich (2, 3). Für Frauen bedeutet das: weniger Beschwerden, mehr Lebensqualität und neue Perspektiven im Alltag.
Tun Sie den nächsten Schritt für Ihre Gesundheit
Wenn eine Endometriose-Operation bevorsteht, sprechen Sie Ihr ärztliches Team gezielt auf das Thema postoperative Verwachsungen und Barrieremittel wie 4DryField® PH an. Gemeinsam können Sie entscheiden, welche Möglichkeiten für Sie die besten sind – und aktiv dazu beitragen, nach der Behandlung schneller und mit mehr Wohlbefinden wieder in Ihren Alltag zurückzufinden.

Weitere Informationen unter:
Quellen
- Siehe aktuelle Gebrauchsanweisung
- Krämer B et al., Langenbecks Arch Surg. 2021 Sep; 406(6): 2133–2143
- Krämer B et al., J Clin Med., 2023 May 22; 12(10): 3597