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Trends in der ästhetischen Gesichtschirurgie

Foto: BLACKDAY via Shutterstock

Am Anfang steht immer der Wunsch nach Veränderung: Das Spiegelbild stimmt nicht mehr mit dem gefühlten Ich überein. Die Gründe hierfür sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Jung und schön zu sein, finden wir attraktiv. In Deutschland geht dabei der Trend in den letzten Jahren zu eher „dezenten“ Ergebnissen. Natürlichkeit ist angesagt. Vor allem berufstätige Frauen und Männer haben oft den Wunsch nach „neuer Frische“ im Gesicht. Nach Möglichkeit soll das Ergebnis aber nicht „gemacht“ aussehen. Die erfahrenen Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Jacqueline Eichhorn-Sens und  Dr. Steffen Handstein, erklären die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale der ästhetischen Eingriffe im Gesicht und erläutern, worauf es bei der Entscheidungsfindung für einen passenden Eingriff ankommt. 

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Dr. med. Jacqueline Eichhorn-Sens

Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Tätigkeitsschwerpunkt Nasenkorrekturen, mit eigener Praxis in Berlin; Vorstandsmitglied der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC)

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Dr. med. Steffen Handstein

Chefarzt Plastische Chirurgie und Leiter Mammazentrum Ostsachsen am Städtischen Klinikum Görlitz, Privatpraxis für Plastisch-Ästhetische Chirurgie in Dresden; Vizepräsident der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC)  

Operativ-chirurgische Verfahren

Wir unterscheiden in der ästhetischen Gesichtschirurgie zunächst die operativ-chirurgischen Verfahren von den sogenannten minimalinvasiven Methoden. Operative Eingriffe wie das Facelift zur Gesichtsstraffung, die Lidstraffung, das Stirnlift oder die Halsstraffung sind chirurgische Eingriffe, durch die das äußere Erscheinungsbild nachhaltig sichtbar und für längere Zeit verjüngt werden kann. Die verjüngende Wirkung kann in einem Behandlungsschritt einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren betreffen. Darüber hinaus gibt es auch dauerhaft formende operative Eingriffe, wie beispielsweise die Nasenkorrekturen, die ein Gesicht harmonischer wirken lassen können. In der Praxis sind Kombinationen von verschiedenen Eingriffen möglich, auch eine Ergänzung durch die nicht operativen Verfahren kann sinnvoll sein.

Das Interesse an ästhetischen Behandlungen steigt nach wie vor an. Dabei treffen Frauen deutlich erkennbar eine andere Auswahl als Männer.

Minimalinvasive Eingriffe

Für den Wunsch nach einem verjüngten Aussehen stehen dem Patienten neben den chirurgischen Verfahren auch verschiedene minimalinvasive Behandlungsmethoden zur Auswahl. Dazu gehören sowohl die beliebten Faltenbehandlungen mit Botulinumtoxin oder Hyaluronsäure als auch die Gesichtskonturierung und/oder Faltenbehandlungen mit Eigenfett. Das Fadenlifting oder der Einsatz von Needling zählen ebenfalls zu den minimalinvasiven Eingriffen. Die Grenzen zu Verfahren, die durchaus deutliche Risiken haben, wie etwa Laser- oder Radiofrequenztherapie, sind fließend. Diese „sanften“ Verfahren zeichnen sich dadurch aus, dass sie einerseits unmittelbar sichtbar, andererseits aber weniger nachhaltig sind. Möchte man ein solches Ergebnis auf diese Weise erzielen, ist zumeist ein mehrzeitiges und auch mehrstufiges Behandlungskonzept erforderlich. Welche Behandlung oder Behandlungskombination jeweils sinnvoll ist, kann der Experte für Ästhetisch-Plastische Chirurgie am besten in einer individuellen Beratung aufzeigen.

Trends in der ästhetischen Gesichtschirurgie

Das Interesse an ästhetischen Behandlungen steigt nach wie vor an. Dabei treffen Frauen deutlich erkennbar eine andere Auswahl als Männer: Bei den Frauen stehen die „glorreichen Drei“ seit Jahren hoch im Kurs: Faltenbehandlungen mit Botulinumtoxin und sogenannten Fillern wie Hyaluronsäure sowie Lippenkorrekturen sind mit Abstand die beliebtesten Eingriffe. Durch die Faltenunterspritzung werden als störend empfundene Unebenheiten und Falten von innen heraus aufgefüllt, sodass das Gesicht dann wieder ein frisches und jugendliches Aussehen erhält. Genauso haben viele Frauen nach wie vor den Wunsch nach gleichmäßigen und formschönen Lippen mit mehr Volumen. Dieses Ziel kann ebenfalls mit Hilfe von Hyaluronsäurefillern erreicht werden. In der jährlichen Mitgliederbefragung der VDÄPC (Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen) spiegelt sich dieser Trend wider: Im Jahr 2018 führten wir mit 42.000 Eingriffen etwa 7.000 mehr minimalinvasive Gesichtsbehandlungen bei Frauen durch als im Vorjahr. Bei den Männern wiederum sind dauerhaft operativ-chirurgische Eingriffe besonders gefragt. An der Spitze der Männerwünsche stehen Oberlidstraffungen und Nasenkorrekturen. Durch eine Oberlidstraffung kann das Gesicht ein „wacheres“ Aussehen erhalten, wodurch es frischer und jugendlicher wirkt.

Warum ein Beratungsgespräch?

Als Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie bieten wir Patienten, die mit ihren Wünschen und Erwartungen zu uns kommen, in einem persönlichen Gespräch eine sehr individuelle Beratung an. Im Erstgespräch werden die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten mit allen Vor- und Nachteilen erklärt. Die Aufklärung über mögliche Risiken gehört genauso dazu wie detaillierte Informationen zum Behandlungsablauf. Wie lange dauert der Eingriff? Wie viel Zeit muss ich für die Ausfall- und Erholungsphase und für die Nachbehandlung einplanen? Nach der ausführlichen Begutachtung und Klärung des Befundes kann dann ein genau auf den Patienten zugeschnittenes, typabhängiges Behandlungskonzept erstellt werden. Wir raten unseren Patienten immer, sich nach dem Gespräch ausreichend Bedenkzeit einzuräumen und sich zu fragen: Ist der gewünschte Eingriff genau jetzt, in meiner derzeitigen Lebenssituation, richtig und passend?

Wir empfehlen Patienten, sich vor dem Gespräch mit einem Ästhetisch-Plastischen Chirurgen erste Gedanken zu machen und diese auch niederzuschreiben. 

Die Vorbereitung auf ein Erstgespräch

Wir empfehlen unseren Patienten, sich bereits vor dem Gespräch mit einem Ästhetisch-Plastischen Chirurgen erste Gedanken zu machen und diese auch niederzuschreiben. Womit bin ich unzufrieden? Welche Veränderung wünsche ich mir? Was ist das gewünschte Behandlungsergebnis? Wie soll die Behandlung ablaufen? Ausgewählte Beispielbilder können ebenfalls eine nützliche Orientierung für den Patienten sein, um realistische Vorstellungen möglicher Ergebnisse zu erhalten. Anhand von Bildmaterial lassen sich die chirurgischen Möglichkeiten gut darstellen.

Der richtige Chirurg für den geplanten Eingriff

Bei der Auswahl eines passenden Arztes empfiehlt es sich, auf den Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ sowie auf die Mitgliedschaft in einer Fachgesellschaft wie der VDÄPC zu achten. Sicherstellen sollte der Patient auch, dass der Arzt mit der Wunschbehandlung ausreichend Erfahrung hat und sie idealerweise bereits seit Jahren durchführt. Zur besseren Einschätzung kann für manche Patienten auch das Einholen einer Zweitmeinung eines weiteren Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie hilfreich sein.

INFORMATION

Erfahren Sie jetzt mehr über die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen unter www.vdaepc.de .

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Vertrauen ist das A und O

Einblicke in den Klinikalltag der Praxisklinik am Rosengarten

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Dr. med. Timo A. Spanholtz

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit besonderen Schwerpunkt in ästhetisch-plastischer Chirurgie

Nach dem Gespräch wusste Frau P., dass sie hier richtig ist. „Ich hatte sofort einen Draht zu dem Arzt und fühlte mich wirklich verstanden. Mir war in diesem Moment klar, dass ich von diesem Mann operiert werden will. Besser heute als morgen!“. Wie Frau P. geht es vielen Patientinnen, die zu Dr. Timo Spanholtz in die Sprechstunde kommen. 

Seine offene und aufrichtige Art und die verständliche Erklärung auch komplizierter Operationen führt zu einer sehr hohen Patientenzufriedenheit. Viele Lobesworte in persönlichen Gesprächen und gute Bewertungen im Internet sind die Folge. Dennoch ist sich der erfahrene Facharzt für Plastische Chirurgie aus Köln sehr bewusst, welche Verantwortung dieser Beruf mit sich bringt. „Wir sind Projektionsfläche zahlreicher Emotionen und Wünsche. Nicht immer ist der körperliche Makel der Motor des Besuchs in meiner Klinik“, erklärt Spanholtz. „Viele Patienten haben ein tiefes Thema mit sich und ihrer Umwelt und suchen in der äußerlichen Veränderung Halt und Perspektive“. 

Angetrieben durch soziale Medien und einseitige Berichterstattung vor allem in Internet und den privaten Medien ergäbe sich oftmals ein „sehr schiefes Bild der Plastischen Chirurgie“ beklagt sich Spanholtz. Ergebnisse werden zu positiv dargestellt und Risiken ignoriert. Er betont, wie wichtig es in diesen Momenten ist, offen und ehrlich die Patienten zu spiegeln und auch herauszufordern.

„Ich muss in 30, vielleicht 45 Minuten ergründen, wie die emotionale Lage der Frau oder des Mannes auf der anderen Schreibtischseite gelagert ist“, so Spanholtz. Meistens läuft dabei ein dreistufiges Schema in seinem Kopf ab: „Erste Frage ist immer: Sehe und verstehe ich den Makel, den die Patientin beschreibt? Dann stelle ich mir die Frage, ob ich eine Technik zur Verfügung habe, die das Problem lösen kann und schließlich die wichtigste Frage überhaupt: Kann ich davon ausgehen, dass die Patientin auch zufrieden mit dem Ergebnis ist? Eine fundierte und einfühlsame Beratung im Vorfeld einer hochwertigen Leistung und das gemeinsame Durchleben der Operation mit dem Patienten muss das Ziel sein“, sagt der Autor mehrerer Bücher, darunter ein soeben erschienener Patientenratgeber. 

Die private Praxisklinik am Rosengarten ist seit Jahren eine renommierte Adresse für Fettabsaugungen, Gesichtsoperationen, Brustchirurgie, Intimchirurgie und Faltenbehandlungen aller Art. Spanholtz blickt dabei auf mehr als 10.000 Behandlungen zurück und jedes Jahr kommen mindestens 1000 hinzu. „Für mich ist dieses Vertrauen eine riesengroße Ehre und ein Ansporn für jeden neuen Tag. Ich muss mich überhaupt nicht überreden, in die Praxis zu fahren. Nach wie vor ist dies mein liebster Arbeitsweg!“, gibt Spanholtz zu. 

Frau P. hat beim Verlassen der Praxisklinik am Rosengarten sofort einen OP-Termin ausgemacht und ist bis heute, 3 Jahre nach der OP, begeistert: „Ich bin froh, dass ich meinem Herz gefolgt bin. Eine bessere Betreuung hätte ich mir nicht vorstellen können!“. Dr. Spanholtz erwidert: „Klar freue ich mich über so liebe Worte. Wir müssen dennoch immer aufmerksam und selbstkritisch bleiben in unserer Tätigkeit als Plastische Chirurgen. Die Patienten vertrauen uns ihre tiefsten Wünsche an und unsere Aufgabe ist es, damit sensibel umzugehen“. Momentan schreibt Spanholtz an seinem nächsten Buch, sofern er neben den vielen Operationen Zeit und Ruhe findet.′

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