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Augenblick, bitte!

Sehtests: ja! Aber wer, wann und warum?

Foto: Antonov Maxim via Shutterstock

Autos müssen alle zwei Jahre zum TÜV. Und unsere Augen? Wir werden nur einmal im Leben zum Sehtest geladen – vor der Fahrerlaubnisprüfung. Selbst für Kinder ist ein obligatorischer Check beim Augenarzt nicht vorgeschrieben. Auch wenn Experten zu regelmäßigen Sehtests raten, kennen viele die Regeln nicht.

Kerstin Kruschinski

Kuratorium Gutes Sehen e. V.
Leiterin PR und Kommunikation

Sehtests für Kinder und Jugendliche

Wenn Kinder beispielsweise ständig zappeln, stolpern oder nicht gern lesen, können Baufehler der Augen, Sehdefizite und Augenkrankheiten dahinterstecken. Und viele Schulpflichtige zwischen dem 7. und 20. Lebensjahr gehören mittlerweile zur Generation Kurzsichtig.

Empfehlung: Bis zum 3. Lebensjahr und vor dem Schulstart sollten Kinder einem Augenarzt vorgestellt werden. Vor allem dann, wenn sie durch Sehprobleme der Eltern erblich vorbelastet sind. Während der Schulzeit gilt: kurzsichtige Kinder und Jugendliche sollten einmal jährlich, normalsichtige alle 3 Jahre zum Sehtest.

Sehtests für Erwachsene

Zwischen 40 und 45 trifft sie fast jeden: die Alterssichtigkeit. Das Sehen in der Nähe fällt zunehmend schwerer. Hier hilft der Augenoptiker weiter. Kommt ab 50 das Risiko von Augenkrankheiten dazu, ist ein Arztbesuch unumgänglich. Zu spät entdeckt und behandelt droht schlimmstenfalls eine Erblindung.

Empfehlung: Um Sehdefizite rechtzeitig zu entdecken, ist mit 40+ alle 2 Jahre ein Sehtests für die Ferne und Nähe ratsam. Für die Best Ager lautet der Rat: spätestens ab 60 einmal jährlich zum Sehtest und zur Glaukom-Vorsorgeuntersuchung.

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