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Biosimilar

Die Pharmabranche braucht Freelancer

Ein Rekordwert, nie war die Beschäftigtenzahl in der Biotech-Branche höher. Er spiegelt die kontinuierlich steigende Bedeutung von biopharmazeutischen Produkten wider: 2016 wurden insgesamt 38 neue Medikamente zugelassen. Davon waren 37 Prozent Biopharmazeutika, weitere 636 Wirkstoffkandidaten befinden sich in den Pipelines der Unternehmen – 91 davon in der Spätphase (Phase III) der klinischen Entwicklung. Davon wiederum sind ein Viertel Biosimilars – also Nachahmerprodukte von biopharmazeutischen Originalpräparaten, die ebenfalls aufwändige klinische Studien durchlaufen müssen.

Für einen Job in der Life Science Branche könnten die Zeichen somit nicht vielversprechender stehen. Der Bedarf nach schneller, bedarfsbasierter Unterstützung durch Naturwissenschaftler, Mediziner oder Pharmazeuten ist präsenter denn nie zuvor.

Bedarfsbasiert ist hierbei ein wichtiges Stichwort, denn besonders für projektbezogene Arbeit, steigt die Herausforderung auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite, so Franziska Dittrich von K-Recruiting, einer Freelancer-Vermittlung im Life Sciences Bereich.  Es stellt sich die Frage, wo beginnt man mit der Suche, in einem Bereich, der so eng spezialisierte Nischen besetzen muss? Als Bewerber, aber auch für Arbeitsgeber ist dies häufig wie die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen, die zudem sehr zeitintensiv ist. Ein Dilemma und zwar für beide Seiten: Arbeitgeber, wie auch Arbeitnehmer.

Eine mögliche Lösung für dieses Pharma-Job-Dilemma ist die Inanspruchnahme eines externen Personalberaters. Freelancer profitieren davon, dass ihnen durch eine professionelle Personalberatung die Projektakquise weitestgehend abgenommen wird. Der Personalberater steht mit Pharma- und Medizintechnikunternehmen regelmäßig im Austausch und hat deswegen einen stets aktuellen Blick auf den Markt und seinen momentanen Personalbedarf. Dadurch können die Kompetenzen und Erfahrungen der Freelancer nicht nur schneller und besser zugeordnet, sondern dem Auftraggeber auch überzeugender verargumentiert werden.

Freiberufler können sich im – oft hektischen – Projektabschluss also auf die wirklich relevanten Stellenangebote konzentrieren und werden nicht von einer Flut aus schlecht sortierten Job-Newslettern und Headhunter-Anfragen überschwemmt.

Werfen Sie gern einmal ein Blick in die für Sie offenen Möglichkeiten.

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Anders, aber genauso wirksam

Biosimilars zählen als Nachahmerpräparate zur Klasse der gentechnisch hergestellten Arzneimittel, die in vielfältigen Anwendungsgebieten zum Einsatz kommen wie zum Beispiel Diabetes, Rheuma, Krebs, aber auch präventiv in Form von Impfstoffen.

Sie beinhalten lange bekannte und bestens erforschte Wirkstoffe und werden als Fertigspritze oder Infusion verabreicht.

Seit 2006 gibt es Biosimilars im Markt, doch erst seit 2015 erfährt dieses Arzneimittelsegment mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung. Denn zunehmend verlieren Blockbuster-Substanzen ihren Patentschutz und erhalten Biosimilar-Konkurrenz. Dahin gehend ist auch das Jahr 2018 besonders beachtenswert: Nach Mabthera® und Herceptin® wird auch Humira® noch in diesem Jahr patentfrei und eröffnet Wirtschaftlichkeitsreserven.

Biosimilars sorgen für Wettbewerb, wo vorher Monopole herrschten. Regional wird davon bislang jedoch sehr unterschiedlich Gebrauch gemacht. Während zum Beispiel in Westfalen-Lippe zu über 80 Prozent Infliximab-Biosimilars eingesetzt werden, liegt der Wert in Hessen knapp unter 60 Prozent und in Brandenburg nur bei 35 Prozent. Hier gilt es, insgesamt und auch besonders in Hessen nachzubessern und den Versorgungsanteil der Biosimilars zu erhöhen.

Es ist unser oberstes Credo, Patienten und Ärzte gewissenhaft an die noch junge Gruppe der Biosimilars heranzuführen.

Auch die AOK Hessen begleitet die Markteinführungen der Biosimilars seit vier Jahren sehr eng. Ziel ist es, die zentrale Marktstrategie in diesem Bereich an alle Beteiligten im Versorgungsgeschehen über verschiedene Kommunikationskanäle zu transportieren und Vorbehalte abzubauen. Die AOK Hessen setzt hierfür auf die Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, den verordnenden Ärzten, abgebenden Apotheken und deren Verbänden sowie auf bundesweite Arbeitsgruppen und Netzwerke. Dabei ist ihr insbesondere ein maßvoller Umgang mit diesem hochsensiblen Wirkstoffsegment wichtig.

Auch mit zunehmender Anbietervielfalt bleiben diese Arzneistoffe komplex in der Herstellung, in der Einnahme durch den Patienten und in ihrem Nebenwirkungsmanagement. In vielen Indikationsbereichen sind Biologika leitliniengemäß erst in späteren Stadien die Therapie der Wahl, wenn andere Basistherapeutika nicht (mehr) die erforderliche Wirksamkeit erbringen. Dies auch deshalb, weil der spezielle Wirkmechanismus mit seinem höheren Wirkungsgrad auch mit einem höheren Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen assoziiert ist. Daher sollten sie auch nur dann eingesetzt werden, wenn sie unter Abwägung aller Optionen die medizinisch beste Therapie für den Patienten sind.

Es ist unser oberstes Credo, Patienten und Ärzte gewissenhaft an die noch junge Gruppe der Biosimilars heranzuführen, Ängste abzubauen und Vorteile und Sinnhaftigkeit für noch unbehandelte Patienten aufzuzeigen. Kein Patient muss Angst haben, dass er in Zukunft schlechter, weil etwas preiswerter, behandelt wird.
Die Entwicklung der Biologika war ein Fortschritt in der Arzneimittelentwicklung. Die Einführung von Biosimilars ist eine Chance für das Gesundheitssystem und ermöglicht den betroffenen Patienten den Zugang zu einer adäquaten Therapie zu angemessenerem Preis.

INFORMATION

Für unsere Versicherten haben wir kurz und bündig die wichtigsten Informationen aufbereitet, die den Arzt im Beratungsgespräch unterstützen können. Bleiben noch Fragen offen, dann schreiben Sie uns an [email protected] oder fordern Sie unseren Informationsflyer an.

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