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Mikropille: Wenn Verhütungsmittel mehr können

Foto: WindNight via Shutterstock

Die Antibabypille ist in erster Linie natürlich noch immer ein Verhütungsmittel, das bei korrekter Einnahme eine Schwangerschaft zu 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit verhindert. Dabei unterscheiden sich die Pillen in Kombinations- und Minipillen. Sogenannte Mikropillen sind mittlerweile die häufigste Form der Kombinationspille und zeichnet sich da durch die deutlich niedrige Dosierung aus.

Egal ob Mikro- oder Minipille, die über die Pille eingenommenen Hormone sorgen dafür, dass der Eisprung unterdrückt wird. Dazu wird die Schleimhaut der Gebärmutter zusätzlich verdickt und so verändert, dass sich eine Eizelle nur sehr schwer einnisten könnte.

Mikropille: Niedrige Dosierung, weniger Nebenwirkungen

Im Gegensatz zur Minipille besteht die Kombinationspille, ebenso wie die Mikropille, aus zwei synthetisch hergestellten Sexualhormonen, jeweils ein Östrogen und ein Gestagen, wie beispielsweise Dienogest. Bei den Östrogenen wird dabei oft der Ersatzstoff Ethinylestradiol verwendet. Die Zusammensetzung der beiden Hormone ist dabei je Antibabypille unterschiedlich. Während manche Präparate selbst innerhalb des Zyklus unterschiedliche Dosierungen verwenden und so eine genaue Reihenfolge bei der Einnahme vorgeben, sind einphasige Pillen unkomplizierter. Jede Pille enthält dieselbe Dosierung.

Auf die Dosierung kommt es an

Im Vergleich zu den klassischen Kombinationspillen werden Mikropillen immer beliebter. Diese Kombinationspillen haben eine deutlich niedrigere Dosierung und bringen so weniger Nebenwirkungen mit sich. Mikropillen wie Maxim eignen sich durch ihre hormonelle Zusammensetzung nicht nur für Frauen, die möglichst nebenwirkungsfrei verhüten möchten, sondern können beispielsweise zur Akne-Behandlung verwendet werden.

Bei der Mikropille hilft der Östrogen-Anteil der Dominanz des Gestagens entgegenzuwirken und so Nebenwirkungen zu verhindern. Eine schonende Dosierung ist dabei wichtig, so liegt bei Maxim der Anteil von Dienogest bei 2 mg und von Ethinylestradiol bei 0,03 mg pro Tablette. Insgesamt sollte jede Frau beachten, dass unterschiedlichste Faktoren Einfluss darauf haben, welche Pille die richtige ist. Selbst Faktoren wie das Rauchen, Vorerkrankungen oder das Körpergewicht spielen eine Rolle und sollten daher mit dem Frauenarzt abgesprochen werden.

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Gemeinsam stark werden

Wie macht man Frauen Mut, die durch den Brustkrebs eine oder beide Brüste verloren haben? 

Durch mutige Vorbilder.
Melanie ist 44 Jahre alt und eine von fünf Frauen, die im Fotoshooting mit dem international renommierten Fotografen und „cultural provocateur“ Rankin selbstbewusst bewiesen haben: Deine Brust magst du verlieren – aber deine Weiblichkeit kann dir keiner nehmen. Für die meisten Frauen, aber insbesondere nach einer Brustkrebs-Erkrankung, sind die Brüste wichtiges Attribut im femininen Selbstverständnis. Sie werden assoziiert mit Schönheit und Sinnlichkeit. Doch ist es die weibliche Brust, die Frausein ausmacht? Die Botschaft der gemeinnützigen Organisation Pink Ribbon Deutschland lautet: Du bist komplett und schön, so wie du bist. Lebe deine Weiblichkeit. Denn die kann dir keiner nehmen. Kreiert und umgesetzt hat diese Charity- Kampagne die Agentur BBDO Düsseldorf.

Melanie: „ Meine Geschichte fing sehr früh an mit dem Krebs meiner Mutter. Da war ich 7 und sie 26. Sie ist zum zweiten Mal krank geworden als sie 50 war. Da hat man mir geraten, mich testen zu lassen. Das Ergebnis war: 87% Risiko für Brustkrebs. Ich entschied mich damals zunächst für eine sehr regelmäßige Kontrolle. Erst mit 39 habe ich die Entscheidung getroffen, mich präventiv operieren zu lassen. Das bedeutete also, meine beiden Brüste vorsorglich abnehmen zu lassen, ohne dass ich bis dato tatsächlich erkrankt war. Die anschließende Gewebeuntersuchung hat dann ergeben, dass es ziemlich knapp war für mich, denn es gab bereits Zellveränderungen. Ich feiere seitdem am Tag der Operation jedes Jahr meinen zweiten Geburtstag. Bei meiner Mastektomie ist gleichzeitig ein Wiederaufbau der Brust gemacht worden, sodass ich heute im Prinzip genauso aussehe wie vor der Operation. Mir ist es wichtig, mit dem Thema Brustkrebs sehr offen umzugehen. Nur durch Früherkennung und in meinem Fall durch den Gentest haben wir die Chance, etwas zu tun! Mir hat es mein Leben gerettet.“

Schon gewusst?

Brustkrebs ist in den westlichen Staaten die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Statistisch erkrankt jede achte Frau in Deutschland im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Allein in Deutschland sind das jährlich rund 70.000 Neuerkrankungen.

Besuchen Sie www.pinkribbon-deutschland.de und informieren Sie sich weiter.

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