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Jeder Mensch muss atmen. Tag und Nacht. Daher ist die Qualität der Luft auch entscheidend für die Gesundheit.

Alle Innenräume, egal ob in Wohnung oder Büro, haben das gleiche Problem: Einrichtungsgegenstände wie Möbel, Teppiche, Drucker usw. geben Schadstoffe in die Raumluft ab. Zusätzlich gelangt beim Lüften Feinstaub von außen in die Gebäude. Somit ist die Luftqualität in Innenräumen drei- bis fünfmal schlechter als die Außenluft. Die Schadstoffe in der Luft sind mitverantwortlich für Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. In den meisten Büroräumen, vor allem in Großraumbüros, werden daher Pflanzen für eine höhere Luftqualität eingesetzt und verbessern durch ihre Eigenschaft als Schalldämpfer nachweislich auch die Akustik. Die grünen Raumluftwunder tragen aktiv zu einem gesunden und natürlichen Raumklima bei. Sie binden Luftschadstoffe und befeuchten die Raumluft. Hierdurch werden Atemwegsbeschwerden und Hautreizungen verringert sowie die Ausbreitung von Krankheitserregern minimiert. Der positive Einfluss von Raumbegrünung auf die Gesundheit wird umso deutlicher vor dem Hintergrund, dass wir 90 % unserer Zeit in geschlossenen Räumen verbringen.

Das natürliche Reinigungspotenzial von Pflanzen wurde Ende der 80er-Jahre von dem Wissenschaftler Bill Wolverton im Auftrag der NASA erforscht. Dieser stellte fest, dass vor allem das Wurzelwerk von Pflanzen zur Luftreinigung und somit zum „Recyclen“ der Luft in Raumschiffen geeignet ist. Durch die Nutzung des Wurzelwerks wird die natürliche Reinigungsleistung einer normalen Pflanze etwa um das 20-fache gesteigert! 2014 forschte auch einer der Gründer des Unternehmens Florafilt Luftreiniger GmbH, Reinhard Mietusch, an der Purdue University (USA) zum Thema „biologische Luftreiniger“. Im Rahmen zahlreicher Versuche fiel neben der gesteigerten Luftreinigung vor allem die starke Luftbefeuchtung durch die biologischen Luftreiniger auf.

Die gesundheitliche Relevanz der Luftqualität in Innenräumen und die wirtschaftlich negativen Auswirkungen einer schlechten und zu trockenen Raumluft veranlassten das Team von Florafilt, Produkte zu entwickeln, welche die Vorteile einer biologischen Luftreinigung und -befeuchtung mit einer gleichzeitig einfachen Handhabung kombinieren. Ein kürzlich durchgeführtes Forschungsprojekt an der technischen Universität Dresden bestätigte Florafilt’s Produkte als natürliche Luftbefeuchter und Luftreiniger.

Die Hydrokulturgärtnerei Beiermeister kultiviert für dieses System spezielle Hydrokulturpflanzen und integriert sie in moderne Gefäße. Beiermeister und Florafilt – die perfekte Kombination für eine verbesserte Luftqualität Hydrokulturpflanzen sind besonders pflegeleicht. Der Wasservorrat lässt sich durch den Wasserstandsanzeiger jederzeit leicht ablesen. Dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber anderen Nährböden (z.B. Erde), da hierdurch ein Vertrocknen oder Übergießen der Pflanzen verhindert wird. Durch den als Kultursubstrat verwendeten Blähton sind Hydrokulturen zudem absolut sauber. Das Substrat ist geruchlos, torffrei, strukturstabil und nachhaltig. Ein gesundes Pflanzenwachstum wird durch eine optimale Nährstoffversorgung mit speziellem Hydrokulturdünger erreicht. Hydrokulturpflanzen benötigen wesentlich kleinere Gefäße und können somit schließlich länger (ohne Umpflanzen) im selben Topf bleiben.

Die bewährten Zimmerhelden (die beliebtesten Pflanzen) eignen sich besonders gut für das Hydrokultursystem. Sie produzieren Sauerstoff, filtern Schadstoffe aus der Raumluft, verdunsten Wasser und erhöhen somit die Luftfeuchtigkeit, was ein gesteigertes Wohlbefinden in Innenräumen erzeugt. Die Kombination des Florafilt-Systems mit den speziell kultivierten Hydrokulturpflanzen von Beiermeister verstärkt den natürlichen Effekt der Schadstoff-Filterung und Luftbefeuchtung erheblich – ein cleveres System, für jeden Innenraum.

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Luft und Lunge

Rund 30 Prozent (24 Millionen Menschen) der Bevölkerung in Deutschland sind von mindestens einer Allergie betroffen. Die Häufigkeit allergischer Erkrankungen hat sich in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt.

Sonja Lämmel

Diplom-Oecotrophologin Deutscher Allergie- und Asthmabund
e. V. – DAAB

Hauptauslöser sind die Gräserpollen, gefolgt von Baumpollen (Birke, Erle, Hasel) und Ambrosiapollen. Auch Hausstaubmilben, Schimmelpilze und Nahrungsmittelallergien stehen auf den ersten Rängen.

Den Krankheitsbildern gemeinsam ist, dass sie individuell sehr unterschiedlich auftreten, sei es in puncto Ursachen, Ausprägung oder der Therapien, die helfen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat die Zahl der Allergiker und Asthmatiker weiter zugenommen, ohne dass die Gründe hierfür letztendlich geklärt wären. Dabei sind allergische Erkrankungen nicht neu; die wichtigsten Krankheitsbilder wie Asthma, Nesselsucht oder Ekzeme, auch Hinweise auf Nahrungsmittelallergien finden sich schon in der antiken Literatur. Im 19. Jahrhundert erfolgten die erste exakte Beschreibung und die Entdeckung von Pollen als Auslöser des Heufiebers, des heutigen Heuschnupfens. Heutzutage ist das Spektrum der Auslöser natürlich viel breiter als noch vor 50 Jahren. Gerade in Bezug auf die Pollenvielfalt haben wir es heute mit neuen Auslösern invasiver Pflanzen zu tun. Hinzu kommen natürlich auch eine erhöhte Aufmerksamkeit für diese Krankheitsbilder und eine verbesserte Diagnostik, sodass viel mehr Allergien vom Arzt festgestellt werden.

Die Behandlung allergischer Reaktionen ist stark vom Auslöser abhängig. Neue Therapieansätze entwickeln sich langsam und andere werden weiterentwickelt. Die einzige ursächliche Therapie ist die Hyposensibilisierung, die nicht neu ist, aber deren Extrakte, die zum Einsatz kommen, immer weiterentwickelt und spezifischer auf den jeweiligen Auslöser angepasst werden. Dadurch erhöht sich die Chance, dass die Therapie anschlägt. Neue Applikationsformen der Hyposensibilisierung steigern die Akzeptanz in der Bevölkerung. So sind für Pollen und Hausstaubmilben mittlerweile auch Tabletten im Einsatz, die der Patient zu Hause einnehmen kann.

Spannend ist in diesem Zusammenhang auch ein neu entdecktes Krankheitsbild: der lokale allergische Heuschnupfen. Das ist eine Allergieform, bei der allergische Reaktionen wie beim Heuschnupfen auftreten, aber der klassische Allergietest keine Reaktionen zeigt. Es entsteht keine Quaddelbildung beim Hauttest und es gibt keine spezifischen IgE-Antikörper beim Bluttest. Bislang waren Patienten und Ärzte dann ratlos. Werden diese Patienten jedoch mit ihrem Allergieauslöser an der Nasenschleimhaut konfrontiert, zeigt sich dort die typische allergische Reaktion. Bei diesen Patienten können nur im Nasensekret spezifische IgE-Antikörper nachgewiesen werden. Diese lokale Form wird häufiger bei einer Allergie auf Haustaubmilben nachgewiesen und scheint bei jüngeren Menschen und auch bei weiblichen Patienten häufiger zu sein.

Einen vorbeugenden Schutz vor Allergien gibt es aktuell nicht. Nur im Säuglingsalter können wir von einem Allergieschutz sprechen. Bei der Allergieprävention geht es hier darum, das Immunsystem des Säuglings zu trainieren statt Diäten einzuhalten, wie es früher gehandhabt wurde. Der Säugling sollte möglichst vier bis sechs Wochen lang voll gestillt werden und in einem rauchfreien Umfeld aufwachsen.

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Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) ist der älteste (seit 1897) und größte Patienten- und Verbraucherschutzverband für Kinder und Erwachsene mit Allergien, Asthma, COPD, Urtikaria und Neurodermitis. Zu unserem Engagement gehört auch die individuelle Beratung und der unabhängige, unbürokratische Einsatz für Mitglieder und Ratsuchende. Zu Ernährungsthemen halten wir ebenso wie zu vielen weiteren Allergie-, Atemwegsthemen und Hautthemen umfangreiche Informationen und Tipps bereit.

Wissenswertes finden Sie auch auf den Internetseiten des DAAB (daab.de).

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