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Home » Luft und Lunge » Lisas Sieg über die Hausstaubmilben-Allergie
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Lisa aus Hamburg hat immer versucht, die Kontrolle über ihre Allergie zu behalten – mit symptomlindernden Medikamenten. Doch ständiges Niesen, Einschränkungen im Job und Alltag wollte sie nicht länger hinnehmen – und entschied sich für eine Allergie-Immuntherapie mit Tabletten. In einem Interview erzählt Lisa, wie es ihr heute geht.

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Wie und wann hat sich die Allergie bei dir bemerkbar gemacht?

Ich hatte schon immer einige Allergien. Mir waren Allergiesymptome daher niemals komplett fremd. Für mich war es auch nicht ungewöhnlich, dass ich in der Wohnung häufiger Symptome hatte. Das schob ich damals verstärkt auf meine Pollenallergie. Dann fiel mir aber auf, dass ich in der eigentlich allergiefreien Zeit im Herbst trotzdem Beschwerden hatte. Ich habe direkt einen Allergietest gemacht, bei dem meine Hausstaubmilben-Allergie festgestellt wurde.


Warum hast du dich für eine Hyposensibilisierung entschieden?

Ich habe mich lange mit Allergie-Medikamenten vollgepumpt, bis ich nicht mehr so starke Symptome hatte. An vielen Tagen ging es mir nicht gut. Ich hatte verquollene, rote Augen, meine Nase war komplett zu. Häufig wurde meine Allergie für eine Erkältung gehalten. „Bist du krank? Geht’s dir gut?“, fragten mich meine Kollegen. Ich hatte immer die Sorge, beruflich unterschätzt oder negativ bewertet zu werden. Ich war sehr unsicher und habe immer versucht, mich irgendwie anders zu beweisen. Dieses Gefühl habe ich jetzt nach meiner Hyposensibilisierung nicht mehr.


Ich bin nun seit etwa einem dreiviertel Jahr in Behandlung. Bereits nach einem halben Jahr habe ich gemerkt, dass es sich meine Allergie-Symptome deutlich gebessert haben. Inzwischen nehme ich nur noch etwa zehn Prozent meiner Allergie wahr. Dafür lohnt es sich allemal, diese Behandlung einzugehen.

Was ist der Vorteil der Tabletten-Therapie gegenüber Spritzen?

Die Behandlung lässt sich sehr gut in den Alltag einbinden. Man nimmt täglich eine Tablette und das war’s. Das ist besonders sinnvoll für Menschen, die einen gut durchstrukturierten Alltag haben und flexibel mit Terminen umgehen müssen. Oder Menschen, die nicht die Zeit haben, regelmäßig für ihre Spritze zum Arzt zu gehen. Mit der Tablette ist die Handhabung viel einfacher. Wenn man die Tablette in seinen Alltag einbaut, zum Beispiel bevor man ins Bett geht, wird es zur Routine und man vergisst es nicht.

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Was rätst du anderen Menschen mit Allergien?

Die Hyposensibilisierung hat viel in meinem Leben verändert – ich fühle mich so viel besser. Eine Allergie schränkt dich im Alltag stark ein, daher empfehle ich auch anderen Menschen die Therapie mit einer Hyposensibilisierung. Ich finde es sehr wichtig, dass man das Thema Allergie und die Behandlungsmöglichkeiten anspricht. Viele wissen weder von der Hyposensibilisierung, noch, dass es dafür speziell ausgebildete Ärzte gibt. Es ist wichtig, dass man den richtigen Facharzt findet, der einen berät. Daher möchte ich anderen Menschen vermitteln: „Du musst nicht unter dieser Allergie leiden. Wenn es dich stört, dann kannst du etwas dagegen tun.“

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