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Home » Männer, bleibt gesund! » Männer, Depression und die unsichtbare Scham
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Warum viele Männer mit depressiven Störungen zu spät handeln – und welche Therapie diskret und wirksam helfen kann

Stark, kontrolliert und unerschütterlich – das ist immer noch der Anspruch, mit dem viele Männer aufwachsen. Gefühle zu zeigen oder psychologische Hilfe zu suchen, gilt oft als Schwäche. Studien zeigen, dass Scham- und Versagensgefühle entscheidend dazu beitragen, warum Männer seltener psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Viele orientieren sich an traditionellen Männlichkeitsnormen wie Selbstkontrolle und Unabhängigkeit, die mit Offenheit über seelische Probleme schwer vereinbar sind.

Die Psychologische Psychotherapeutin Dr. Gitta Jacob weiß:

Scham wirkt wie eine unsichtbare Barriere auf dem Weg zur Behandlung. Und je länger eine depressive Episode dauert, desto höher das Risiko für Rückfälle. Im schlimmsten Fall kann die Depression chronisch werden – und das, obwohl Depressionen eigentlich gut behandelbar sind.

Foto: Raimar von Wienskowski

Hinzu kommt, dass sich Depressionen bei Männern häufig anders äußern als bei Frauen: Gereiztheit, Aggression, Erschöpfung oder übermäßiger Konsum von Alkohol treten oft an die Stelle von Traurigkeit und Rückzug. Viele nehmen diese Symptome nicht bewusst wahr und gehen erst dann zum Arzt, wenn sie als Folge der Depression an körperlichen Beschwerden wie Schmerzen oder Schlafstörungen leiden – was die Diagnose zusätzlich erschwert.

Digitale Soforthilfe auf Rezept

Wer aus Scham oder Angst keinen Therapeuten aufsucht, riskiert schwere Folgen, die vermeidbar sind. Die depressiven Symptome verfestigen sich, Rückfälle werden wahrscheinlicher und die Lebensqualität sinkt. Die unerkannte Erkrankung führt langfristig oft zu Problemen in Beziehungen und am Arbeitsplatz. Umso wichtiger sind niedrigschwellige, schnelle Wege zur Unterstützung – frei von Stigmatisierung und gesellschaftlichem Druck.

Hier setzt deprexis an, eine etablierte digitale Therapie, die sofortigen Zugang zu wirksamer, leitlinienkonformer Behandlung bietet. Als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist sie auf Rezept verordnungsfähig. Seit seiner Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Jahr 2021 hat sich deprexis zur meist verordneten digitalen Gesundheitsanwendung bei Depressionen entwickelt.

Viele Männer haben Angst vor Bewertung, wenn sie zum Therapeuten gehen, oder sie müssen monatelange Wartezeiten aushalten. Hier bietet deprexis entscheidende Vorteile: Die Therapie ist diskret, sofort verfügbar und selbstbestimmt nutzbar.

Das Programm funktioniert wie ein Gespräch mit einem Psychotherapeuten und basiert auf kognitiver Verhaltenstherapie. deprexis führt interaktiv durch Themen wie Achtsamkeit, Akzeptanz und Problemlösung. Audiomaterialien, Übungen und personalisierte Dialoge helfen, negative Denkmuster zu erkennen und neue Strategien zu entwickeln. So wirkt deprexis wie ein empathisches, digitales Gegenüber – jederzeit verfügbar und individuell anpassbar.

Digitale Therapie bei Depressionen auf Rezept: deprexis

Über 16 klinische Studien belegen die Wirksamkeit von deprexis: Nutzer:innen zeigten eine deutliche Reduktion depressiver Symptome, sowohl in Kombination mit klassischer Therapie als auch als Stand-alone-Therapie. Unter anderem wurde in einer Studie von Berger et. al (2017) ermittelt, dass sich die Reduktion der depressiven Symptome bei einer Behandlung durch erfahrene Pychotherapeut:innen bei gleichzeitiger Nutzung von deprexis mehr als verdoppelte. Aufgrund der Therapieerfolge empfiehlt die aktuelle Leitlinie zur Versorgung der unipolaren Depression mittlerweile ausdrücklich den Einsatz von Therapiebausteinen wie deprexis.

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