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Magenschmerzen und Sodbrennen- Wie der Lebensstil diese Beschwerden beeinflusst und was hilft

Foto: goffkein.pro via Shutterstock

Stress, Schlafmangel oder fettes Essen können dem Magen zu schaffen machen, Alkohol und Nikotin ihn zusätzlich reizen. Einige einfache Mittel helfen, die Beschwerden zu lindern. Lebkuchen und Spekulatius, dazu Gänsebraten und viel Alkohol: Besonders nach den Weihnachtstagen muss der Magen oft Höchstleistungen erbringen. Die Völlerei führt dazu, dass der Magen mehr Säure bildet – die Magenschleimhaut wird angegriffen. Einfachstes Mittel gegen die Beschwerden:

Fette, zuckrige oder stark gewürzte Speisen weglassen und auch Kaffee sowie kohlensäurehaltige Getränke möglichst reduzieren. Einfacher gesagt, als getan. Und auch Stress und daraus oft resultierender Schlafmangel lassen sich häufig nicht so einfach abstellen.

Hausmittel gegen Magenschmerzen

Sind die Beschwerden bereits eingetreten oder sind dauerhaft ein Problem, können Hausmittel helfen. Bewährt haben sich etwa einige Teelöffel trockene Haferflocken, langsam gekaut, oder ein Esslöffel helle Leinsamen, mit Wasser aufgegossen und über den Tag verteilt getrunken. Bei krampfartigen Beschwerden können Kümmel-, Kamillen- oder Pfefferminztee helfen. Auch eine leichte Schonkost kann die Beschwerden senken.


Tipps gegen Sodbrennen

Gegen Sodbrennen hilft es, viel zu trinken, um den Magensaft in der Speiseröhre herunterzuspülen, etwa mit Milch, Tee oder Wasser. Von kohlensäurehaltigen Getränken und Pfefferminztee sind jedoch ungeeignet. Gegen das akute Brennen helfen Mandeln, die zerkaut und heruntergeschluckt werden.

Hilfe aus der Apotheke

Bei Sodbrennen, Übersäuerung, Untersäuerung, Magenschmerzen, Reizmagen, Völlegefühl und Blähungen haben sich auch rezeptfreie Tropfen aus der Apotheke bewährt. Die Inhaltsstoffe regulieren die Magensäure, so dass die Beschwerden gelindert werden.

Bei anhaltenden Beschwerden zum Arzt

Helfen weder Hausmittel noch rezeptfreie Tropfen aus der Apotheke, sollte immer ein Facharzt aufgesucht werden. Häufiges Sodbrennen kann vor allem bei älteren Patienten zu Blutungen, Verengung oder Vernarbung der Speiseröhre führen. Bei Magenschmerzen könnte eine chronische Reizung der Magenschleimhaut vorliegen. Das Bakterium Helicobacter pylori kann eine Magenschleimhautentzündung verursachen und schließlich zu einem gefährlichen Magengeschwür führen.

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