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Home » Magen und Darm » Mund und Darm: gemeinsam für ein gutes Bauchgefühl
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Welchen Einfluss der Mund auf die Verdauung hat

Der Mund ist weit mehr als nur der Eingang zum Verdauungstrakt. Es ist allgemein bekannt, dass die Verdauung bereits im Mund beginnt: Kauen zerkleinert die Nahrung mechanisch, Enzyme im Speichel zersetzen große Kohlenhydrate (z.B. Stärke) in kleinere Zuckermoleküle. Diese werden von Geschmacksrezeptoren auf unserer Zunge wahrgenommen, deswegen schmeckt z.B. Brot zunehmend süß, je länger wir es im Mund behalten.1 Die erste Station unserer Verdauung im Mund hat bereits großen Einfluss auf die weiteren Verdauungsschritte. So kann gründliches Kauen dabei den weiteren Verdauungstrakt entlasten und sogar beim Abnehmen helfen.2

Was Mikroorganismen mit Mund- und Darmgesundheit zu tun haben

Mund und Darm gehören zu den am dichtesten von Mikroorganismen besiedelten Bereichen des menschlichen Körpers. Jede Station des Verdauungstraktes hat ein individuelles Mikrobiom und beherbergt spezifische Mikroorganismen.3 Im Gleichgewicht trägt ein Mikrobiom zur normalen Funktion und zur allgemeinen Gesundheit bei. Gerät das Mikrobiom aus der Balance, spricht man von einer Dysbiose, oft mit negativen Auswirkungen für die eigene Gesundheit.

Wenn das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht gerät

Die Folgen einer Dysbiose im Darm sind weit bekannt: neben u.a. Verdauungsbeschwerden und Unwohlsein bis hin zu unerwünschten Gewichtsveränderungen sind sogar Auswirkungen auf das Immunsystem möglich. Aber auch im Mund sind die Folgen gut sichtbar: Zahnfleischentzündungen, Parodontitis, Mundgeruch, Karies.5 Neben Zahnerkrankungen können auch Eingriffe wie die Entfernung von Zähnen, Implantate und der damit verbundene Einsatz von Antibiotika das orale Mikrobiom angreifen. Auch die Tatsache, dass Implantate, Schienen und Zahnspangen oftmals die tägliche Mundhygiene erschweren kann sich negativ auf das orale Mikrobiom auswirken. Faktoren wie Rauchen, Diabetes, Stress, Mundtrockenheit und Schwangerschaft können das Risiko sogar noch weiter erhöhen.6,7

Bringen Sie Ihren Mund ins Gleichgewicht

Die Unterstützung Ihres oralen Mikrobioms mit BiGaia® Prodentis® lässt sich besonders leicht in Ihren Alltag einbauen. Die Lutschtablette einfach nach dem Zähneputzen langsam im Mund zergehen lassen. In über 70 abgeschlossenen Studien mit mehr als 3.000 untersuchten Personen wurden die L. reuteri-Stämme in Prodentis® wissenschaftlich abgestimmt.4

  • Für die tägliche Ergänzung der Mundpflege
  • Besonders bei Zahnspangen, Brücken und Implantaten
  • Für Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene
  • Mit Apfelgeschmack
  • Zuckerfreie Lutschtabletten (mit Xylit*)

Verfügbar in Ihrer Apotheke – oder online
* Der Verzehr von Lebensmitteln, die anstelle von Zucker Xylit enthalten, trägt zur Erhaltung der Zahnmineralisierung bei.

Orale Gesundheit in aller Munde

Weltweit führen Probleme im Mundraum zu einem hohen Leidensdruck. Fast die Hälfte aller Erwachsenen ab 30 Jahren leidet an einer Form von Parodontitis, bei den über 65-Jährigen sind es rund 70 Prozent.8,9 Außerdem leidet etwa ein Drittel der Weltbevölkerung an Mundgeruch.10 Auch wenn es sich dabei nicht direkt um eine Krankheit handelt, hat Mundgeruch einen spürbaren Effekt auf Selbstwertgefühl und private und berufliche Beziehungen.

Warum auch Darmgesundheit bereits im Mund beginnt

Die individuellen Mikrobiome von Mund und Darm stehen in ständigem Austausch miteinander. Fachleute sprechen auch von der Mund-Darm-Mikrobiom-Achse, die interessanterweise in beide Richtungen funktioniert.11,12 Mikroorganismen im Mund werden ständig heruntergeschluckt und landen im Magen.5 Wenige von ihnen überstehen diesen Aufenthalt, einzelne können die Magensäure jedoch überleben. Selbst Bestandteile oder Stoffwechselprodukte abgetöteter Mikroorganismen können in den Darm gelangen und sich negativ auf die Gesundheit auswirken.11,12 Andersherum kann aber auch ein aus dem Gleichgewicht geratenes Darmmikrobiom über das Immunsystem einen negativen Einfluss auf das Mundmikrobiom haben und die Anfälligkeit für Probleme im Mund erhöhen.11,12

Ergänzung der Mundhygiene durch gezielte Unterstützung des Mikrobioms

Weiterhin sind klassische Methoden der Mundpflege, wie Bürsten, Zahnseide und Prophylaxe unersetzbar und bilden die wichtigste Basis für einen gesunden Mundraum. Als sinnvolle Ergänzung der Mundhygiene rückt jedoch die Unterstützung des Mund-Mikrobioms zunehmend in den Fokus. Dabei kommen natürliche Milchsäurebakterien (Lactobacillen) ins Spiel: lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge einen ausgleichenden Effekt auf die Balance im Mund haben können.

Worauf es beim Aufbau des Mikrobioms ankommt

Wichtig ist, die richtigen Milchsäurebakterien zu verwenden. Diese große Gruppe von Mikroorganismen umfasst viele sogenannte Stämme, die untereinander völlig unterschiedliche Wirkungen entfalten können. Essenziell ist daher, Stämme mit wissenschaftlich nachgewiesenen und dokumentierten Effekten einzusetzen.

Außerdem ist die eingesetzte Menge entscheidend: Bei zu wenig Bakterien können die Effekte ausbleiben, bei zu Vielen bleibt der Zusatznutzen aus, während Probleme wie Blähungen oder Bauchschmerzen auftreten können. Zuletzt ist die Kombination möglichst vieler Stämme nicht automatisch besser. Die gewünschten Effekte müssen sowohl für alle eingesetzten Stämme als auch deren Kombination nachgewiesen sein. Strategien, wie „viel hilft viel“ und „mehr ist immer besser“ treffen hier also definitiv nicht zu.

Ein Bakterium, zwei Stämme: BiGaia speziell für den Mund

Limosilactobacillus reuteri, oder in kurz L. reuteri, kommt natürlich im Menschen vor und kann gezielt beim Aufbau des oralen Mikrobioms unterstützen. BiGaia® Prodentis® setzt bewusst zwei Stämme in Kombination ein, deren Wirkung in präklinischen und klinischen Studien beschrieben ist. Die Stämme können sich im Mund ansiedeln und werden nicht einfach wieder ausgeschieden.13 Dabei werden potenziell schädliche Mikroorganismen im Mund kompetitiv verdrängt und die Schleimhautbarriere gestärkt.13,14 Zusätzlich wurde die Produktion eines entzündungshemmenden Stoffes und der antimikrobiellen Substanz „Reuterin“ nachgewiesen.15,16 Ein Angriff des Zahnschmelzes durch Säureproduktion von L. reuteri wurde nicht beobachtet.13

Für zusätzlich frischen Atem bei Erwachsenen

Neben der Unterstützung des oralen Mikrobioms ergänzt BiGaia® Prodentis® FRESH BREATH die tägliche Mundpflege um einen angenehm frischen Atem. Einfach die Lutschtablette nach der täglichen Zahnpflege langsam auf der Zunge zergehen lassen oder auch zwischendurch für ein frisches Gefühl im Mund.

  • Für die tägliche Ergänzung der Mundpflege und einen frischen Atem
  • Besonders bei Zahnspangen, Brücken und Implantaten
  • Für Erwachsene, auch in Schwangerschaft & Stillzeit
  • Mit Minzgeschmack
  • Zuckerfreie Lutschtabletten (mit Xylit*)

Verfügbar in Ihrer Apotheke – oder online
* Der Verzehr von Lebensmitteln, die anstelle von Zucker Xylit enthalten, trägt zur Erhaltung der Zahnmineralisierung bei.

Mundgesundheit selbst in Hand und Mund nehmen

Bei Mundgesundheit denkt man zunächst an die Verhinderung von Karies und Mundgeruch. Doch mittlerweile weiß man, der Mund ist weder steril, noch sollte er es werden. Die gezielte Unterstützung des oralen Mikrobioms ist kein Ersatz für Zähneputzen, Zahnseide und zahnmedizinische Versorgung, aber sie ist einfach zu implementieren und eine gute Ergänzung um den Mund als Teil eines körperweiten mikrobiellen Netzwerkes anzuerkennen.

Sie möchten mehr erfahren?

Weitere Informationen finden Sie unter:

Referenzen

1. AOK – Gesundheitsmagazin. Wie genau funktioniert die Verdauung. https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/verdauungssystem/wie-genau-funktioniert-die-verdauung/, Stand 05.01.2022.
2. Apotheken Umschau – Ernährung. Richtig kauen: Warum es gesund ist und beim Abnehmen hilft. https://www.apotheken-umschau.de/gesund-bleiben/ernaehrung/richtig-kauen-gesund-fuer-den-koerper-und-gut-zum-abnehmen-1084065.html, Stand 17.04.2026.
3. Kunath BJ et al. Nat Rev Microbiol. 2024;22(12)791-805.
4. BiGaia Clinical Studies, https://www.biogaiagroup.com/science/clinical-studies.
5. AOK – Gesundheitsmagazin. Mit der richtigen Mundpflege die Mundflora unterstützen. https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/zaehne/gesunde-mundflora-so-wichtig-sind-mundpflege-und-ernaehrung/, Stand 06.05.2026.
6. Baker JL et al. Nat Rev Microbiol. 2024;22(2):89-104.
7. WHO – Oral Heath. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/oral-health, Stand 17.03.2025.
8. Eke PI et al. J Am Dent Assoc. 2018;149(7):576-588.
9. Eke PI et al. Periodontol. 2016;72(1):76-95.
10. Silva MF et al. Clin Oral Investig. 2018;22(1):47-55.
11. Li C et al. NPJ Biofilms Microbiomes. 2026;12:46.
12. Khanna V et al. Front Microbiol. 2026;17:1817689.
13. Nikawa H et al. Int J Food Microbiol. 2004;95:219-223.
14. Karimi S et al. Physiol Rep. 2018;25;6(2):e13514.
15. Twetman S et al. Acta Odontol Scand. 2009;67(1):19-24.16. Jones SE & Versalovic J. BMC Microbiol. 2009;11:9:35.

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