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Sven Hannawald

Vincera Botschafter

Immer mehr Menschen müssen immer länger arbeiten – und sie wollen dabei gesund bleiben. Wie das geht? „Wir müssen das Thema psychische Gesundheit endlich ernst nehmen“, sagt Berthold Müller, Geschäftsführer der Vincera Kliniken. „Und wir müssen schon viel früher mit Prävention beginnen. Betriebliches Gesundheitsmanagement und Unterstützung für Menschen insbesondere in der Corona-Zeit dürfen keine Tabuthemen mehr sein!“

Photo: Vincera Kliniken

Raus aus der Tabuzone – das ist auch das Stichwort für Vincera-Botschafter Sven Hannawald. Der ehemalige Spitzensportler weiß, was Menschen mit psychischen Erkrankungen erleben, welchen Leidensweg sie gehen – und was ihnen helfen kann: „Zuallererst einmal Aufmerksamkeit für das Thema überhaupt!“ Nur, wenn mehr Menschen offen über Burnout, Depressionen und Angststörungen sprächen, könnten psychische Erkrankungen enttabuisiert werden. „Wenn sich jemand ein Bein bricht, dann ist das kein Problem, damit offen mit der Familie oder den Kolleginnen und Kollegen darüber zu sprechen. Aber wenn einem alles zu viel wird – und man nicht mehr aus und ein weiß, dann trauen sich die wenigsten Menschen, das offen anzusprechen“, sagt Hannawald, der selbst nach seinen größten Erfolgen 2002 in ein tiefes seelisches Tal stürzte und heute als Speaker und Unternehmensberater Menschen dabei helfen will, mehr auf sich zu achten.

Photo: Vincera Kliniken

Gerade in der heutigen Zeit, wo sich die (digitale) Welt noch schneller dreht, sei das immens wichtig. „Ist der Akku erst einmal leer, spielen Körper und Geist nicht mehr mit, dann dauert es mitunter langer Zeit, bis man wieder zur voller Kraft zurückfindet“, so der ehemalige Leistungssportler.

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TABU

Wenn wir über Tabus sprechen, was meinen wir dann?

Meinen wir den gesellschaftlichen Aufschrei, der vermeintlich aufkommt, wenn wir über ein bestimmtes Thema sprechen? Oder meinen wir die Scham, die uns überkommt, wenn wir vermeintlich peinliches über uns preisgeben? Ich glaube, wir sind uns einig, dass vieles, was früher ein gesellschaftliches No-Go war, inzwischen ganz öffentlich diskutiert werden kann – ein weiteres Beispiel dafür, wie schnell sich eine Gesellschaft weiterentwickelt, wenn einige wenige beginnen, ihre Gedanken und Gefühle zum Thema zu teilen. Das Bedürfnis, irgendwie der Norm zu entsprechen, ist ja eines, dass den Menschen seit Anbeginn begleitet und je mehr Information geteilt wird, desto klarer wird, dass die Norm nichts festes ist, sondern im wesentlichen nur eine Variante dessen, was sowieso alle machen.

Je mehr wir miteinander teilen, desto sicherer und weniger argwöhnisch sind wir im Umgang miteinander. Und desto weniger Chance hat die Ignoranz, die die Ursache von so viel Unglück ist. Nehmen wir zum Beispiel die weibliche Sexualität. Inzwischen weiß nun wirklich jeder, dass auch Frauen masturbieren und ja, dass viele von ihnen sogar Spielzeuge benutzen, um ihre Lust zu vergrößern. Das ist vor allem deshalb wichtig zu verstehen, weil die Diskussion darüber die letzten Hubbel auf dem Weg zur sexuellen Gleichberechtigung ebnet. Es darf keine Verurteilungen mehr darüber geben, wer seine Sexualität unter Erwachsenen wie auslebt. Ob Sex mit Liebe oder ohne stattfindet geht ja niemanden etwas an, außer die Personen, die unmittelbar davon betroffen sind. Das Bedürfnis, ständig alles und jeden öffentlich zu bewerten, bringt uns ja nicht weiter.

Was uns weiterbringt, ist Verständnis. Und eine Gesellschaft, die die Sexualität der Bevölkerung versteht, ist eine fortschrittliche, weisere und das ist genau das, was wir momentan alle brauchen. Sex ist also mehr als ein Tabubruch. Sex zu akzeptieren, bedeutet, dass Menschsein zu akzeptieren und die Spielarten, die das so mit sich bringt, als Norm zu empfinden, also allen eine gleichberechtigte Freiheit einzuräumen. Darum ist es so wahnsinnig wichtig, darüber zu sprechen. Das Gleiche gilt natürlich für Geschlechtskrankheiten, den Mangel an Sex, Erektionsstörungen und Beziehungsprobleme. Heute gibt es Podcasts, Bücher und Youtube-Videos zu praktisch jedem Thema. Früher sind Menschen gestorben, weil sie nicht gewagt haben, sich einem anderen anzuvertrauen. Schrecklich, oder? Heute muss zumindest niemand mehr das Gefühl haben, alleine mit etwas zu sein und das ist ein wirklicher Fortschritt der Gesellschaft.

Das heißt natürlich nicht, dass wir keine Scham mehr haben dürfen. Es gibt einen schützenswerten Teil in jedem von uns. Darin herumzuwühlen, ist ein wirkliches Tabu.

Fotos: CYROLINE

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