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Von Natur aus gut

Fair Style

Foto: Rawpixel.com via Shutterstock

Mia ist Bloggerin, und ein nachhaltiger Lebensstil steht für sie an erster Stelle. Wie sie diesen lebt, lesen Sie im Interview.

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Mia Marjanovic

PR-Beraterin und Bloggerin auf heylilahey.com 

Auf deinem Blog gibst du Einblicke in dein nachhaltig gestaltetes Leben, welche Bereiche sind dir dabei besonders wichtig?

Besonders wichtig sind mir die Themen Fair Fashion, vegane Ernährung, biologische Landwirtschaft (bezogen auf Ernährung und Kosmetik), sowie generell ein Bewusstsein für Umweltschutz schaffen, das Spaß macht und das man gut in den Alltag integrieren kann.

In Zeiten von Fast Fashion und der heutigen Wegwerfgesellschaft entwickelt sich die Gegenbewegung immer mehr. Thema Fair Fashion: Worauf kann und sollte man beim Kauf von Kleidung und Textilien besonders achten?

Mein erster Tipp ist immer, eine Weile lang nichts zu kaufen. Das klingt so simpel, aber in Zeiten von Fast Fashion und ständig wechselnden Kollektionen sind viele von uns zu echten Konsumopfern geworden. Ich habe zum Beispiel sechs Monate lang gar nichts geshoppt, keine Kleidung und keine Kosmetik. Danach habe ich automatisch bewusster und nachhaltiger eingekauft.

Nachhaltige und natürliche Mode kaufen, die dann aber mit Chemikalien waschen ist bestimmt ein No-Go. Hast du Tipps und Tricks, wie man auch ohne Weichspüler kuschelige Wäsche bekommt?

Ich habe tatsächlich nie Weichspüler verwendet, auch nicht vor meiner Umstellung zu einem nachhaltigeren Leben, weshalb ich hier leider keine Erfahrung habe. Ich kaufe Waschmittel mittlerweile nur noch im Bioladen und wasche generell weniger. Auch hier habe ich gelernt, mein Verhalten zu ändern, Teile erst einmal auszulüften oder nur kleine Flecken zu entfernen, bevor ich die Kleidung ständig in die Wäsche gebe.

Kannst du unseren Leserinnen in wenigen Worten mitgeben, wie sie ihren Alltag mit ein paar Kniffen nachhaltiger und natürlicher gestalten können?

Weniger kaufen, bewusster kaufen (zum Beispiel secondhand, Sachen leihen oder tauschen), oder Bioprodukte kaufen, soweit es geht, vegan ernähren, zu Ökostrom und einer Ökobank wechseln und weniger fliegen. Diese vermeintlich simplen Punkte haben bereits einen großen Einfluss.

Du hast es geschafft eine nachhaltige Hochzeit zu feiern. Kannst du uns erzählen, was dabei die größte Herausforderung war und was dich besonders glücklich gemacht hat?

Ich würde sie eher als eine nachhaltigere Hochzeit bezeichnen, da nicht alles perfekt war. Aber wir haben uns für minimale und natürliche Dekoration entschieden (ohne Ballons und Konfetti, dafür mit Naturmaterialien wie Efeu oder lokale Blumen), ein hauptsächlich veganes Menü, Glasstrohhalme, “echte” Servietten und Tischdecken aus Stoff, To-Go-Boxen aus Recycling-Papier für die Reste des Buffets, einen lockeren Dresscode (so dass Gäste sich theoretisch nichts Neues kaufen müssen), sowie weitestgehend nachhaltige oder faire Outfits für uns als Brautpaar und die Trauzeugen. ′

INTERESSE GEWECKT?

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