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Von Natur aus gut

Move more, stress less, eat well

Foto: My Good Images via Shutterstock

Ein Lebensstil als Lösung für unsere größten Gesundheitsprobleme.

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Lutz Hertel

Vorsitzender des Deutschen Wellness Verband e.V.

Vor etwa 40 Jahren begann der amerikanische Medizinstudent Dean Ornish, am Sinn medizinischer Behandlungen zu zweifeln. Er assistierte damals dem angesehenen Herzchirurgen Michael De Bakey bei der Verlegung von Bypässen am offenen Herzen und wunderte sich, dass die Patienten oftmals mit denselben Herzproblemen wieder ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Seine Erkenntnis: Die Bypässe umgehen das Problem, lösen es aber nicht. Dies galt auch für die später folgende Behandlung mittels Gefäßaufdehnung und Einsetzen von Gefäßstützen.

Mit einer bahnbrechenden Studie, die im renommierten Wissenschaftsmagazin The Lancet veröffentlicht wurde, bewies er, dass moderate Bewegung, möglichst natürliche pflanzliche Ernährung, Yoga und Gruppenrückhalt die lebensgefährlichen Verengungen in den Herzkranzgefäßen, an denen auch in Deutschland die meisten Menschen erkranken und sterben, zurückbilden. In Folgestudien bestätigte sich diese Revolution in der Herzmedizin. Und seine Verhaltensmedizin zeigte sich auch bei Krebspatienten als wirksam. Deren Tumorgewebe bildete sich aufgrund der angewandten Lebensstiländerung zurück.

Mehr bewegen, weniger stressen, gut essen.

Die Mehrzahl der heutigen Krankheiten ist chronisch und das Medizinsystem ist mit deren ursächlicher Behandlung überfordert. Das gilt genauso für den Diabetes Typ 2, der sinnigerweise als Lifestyle-Diabetes bezeichnet wird. Selbstredend, dass Ornishs Programm auch dagegen wirkt. Was wäre, wenn die Lösung der gravierendsten Gesundheitsprobleme nicht in einer immer individualisierteren Medizin zu suchen wäre, sondern in einem einfachen, gut erforschten Programm für alle bereits existiert? Mehr bewegen, weniger stressen, gut essen. Das etablierte Gesundheitssystem kann damit nicht einverstanden sein. Es lebt und profitiert von den ahnungslos Kranken, nicht von den autonom Gesunden.

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Erfahren Sie mehr über den Deutschen Wellness Verband e.V. unter www.wellnessverband.de

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3 Tipps für Schwimmen während der Periode

Eine Frau hat im Schnitt circa 500 Mal im Leben ihre Menstruation und benötigt dafür durchschnittlich zwischen 10.000 und 17.000 Monatshygieneprodukte. Kaum zu glauben, oder? Viel unglaublicher sind allerdings die Auswirkungen von Tampons und Binden auf Umwelt und Gesundheit:

  • rund 1,5 Milliarden Tampons werden nur in Deutschland pro Jahr verbraucht.
  • Bis zu 500 Jahre benötigt ein herkömmlicher Tampon aufgrund von Kunststoffbestandteilen, um zu verrotten.
  • Aus 100% Bio-Baumwolle bestehen Biotampons und sind deswegen auch biologisch abbaubar.
  • 99% der Frauen, die unter häufigem Juckreiz litten und auf Biobinden umgestiegen sind, haben seither keine Hautirritationen im Intimbereich mehr.*

Ob beim Entspannen in der Therme oder beim Strandurlaub auf Mallorca – Das Thema Schwimmen und Periode wirft bei vielen Frauen Fragen auf:

  • Welches Menstruationsprodukt verwende ich beim Schwimmen?
  • Wie kann ich Intiminfektionen bei großer Hitze und Feuchtigkeit vorbeugen?
  • Wie lässt sich übermäßiges Schwitzen beim Tragen von Binden und Slipeinlagen vermeiden?
  • Welche Vorteile bieten Biotampons?
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Wir haben 3 Tipps, damit Sie unbeschwert während Ihrer Menstruation das kühle Nass genießen können:

  • Intimhygiene schonend angehen!

Viele Frauen denken, aufgrund vermehrter Schweißbildung im Sommer ihre intimste Stelle besonders gründlich waschen zu müssen. Vor allem im Hochsommer haben Intiminfektionen Hochsaison und genau deswegen ist ein übermäßiges Reinigen mit aggressiven Waschlotionen kontraproduktiv. Der pH-Wert der Vagina kann durch solche Waschsubstanzen schnell aus dem Gleichgewicht geraten. Der pH-Wert der Vagina ist nämlich anders als der ph-Wert der Haut. Das Scheidenmilieu hat einen pH-Wert von rund 4,5 und ist somit saurer als die Haut. Normale Handseife oder Duschgels entsprechen oft dem ph-Wert der Haut und nicht jenem Scheide. Am besten wäscht frau sich untenrum einfach mit bloßem Wasser!

  • Tampon raus!

„Tampons (egal ob Biotampons oder herkömmliche Tampons) sollten nach dem Baden oder Schwimmen unverzüglich entfernt werden, damit auf dem mit Wasser vollgesogenen Tampon keine Keime oder Bakterien entstehen können. Beim Schwimmen ist es empfehlenswert, auf eine Menstruationskappe umzusteigen – so können Bakterien weniger leicht in die Scheide vordringen,“ empfiehlt Gynäkologin Dr. Lehner-Rothe.

  • Je kleiner der Tampon, umso besser!

„Oft nehmen Frauen immer die größten Tampons, weil sie Sorge haben, dass etwas vorbei laufen könnte. Dabei sollte frau immer die kleinste notwendige Tampongröße wählen und insbesondere an den schwachen Tagen der Menstruation super plus Tampons vermeiden. Diese können die Vagina austrocknen und so Intiminfektionen begünstigen“, so Dr. Lehner-Rothe. Die Bio-Tampons der Marke Organyc z.B. sind bewusst etwas kleiner, um zu verhindern, dass Frauen größere Tampons verwenden als unbedingt notwendig.

Biotampons von Organyc im Test

Was Frauen darüber hinaus beachten sollten, sind die Bestandteile und Inhaltsstoffe von Tampons und Binden. Nicht immer sind diese nämlich auf der Verpackung ausgewiesen. Insbesondere künstliche Duftstoffe sollten Sie nämlich gerade, wenn Sie zu empfindlicher Haut neigen, vermeiden. Eine sinnvolle Alternative stellen die Biotampons und Biobinden von Organyc dar: Sie bestehen aus reiner Biobaumwolle und enthalten keine künstlichen Duftstoffe. Sogar der Klebestreifen der Binde besteht aus einem biologischen Kunststoff namens Mater-Bi und ist daher biologisch abbaubar. Die Organyc-Biotampons konnten auch bei einem Labortest Bestnoten erzielen: Ökotest untersuchte 2017 verschiedene Tamponmarken. Dabei erhielten die Organyc Tampons regular die Note „sehr gut“.

Studie zeigt: Biobinden können Hautirritationen vorbeugen

Schweißbildung im Intimbereich ist gerade beim häufigen Tragen von Binden oder  Slipeinlagen ein Riesenthema. Mit atmungsaktiven Binden oder Slipeinlagen aus biologischer Baumwolle ohne synthetische Duftstoffe kann nicht nur der Schweißbildung, sondern auch Jucken und Brennen im Intimbereich vorgebeugt werden.

Eine aktuelle Studie der Universität von Pavia/Italien hat diesen positiven Effekt von Bio-Baumwolle bestätigt: Dafür wurden 200 Frauen ausgewählt, welche immer wieder an Hautirritationen – vor allem während der Periode – litten. Für die Studie stieg die Hälfte der Frauen nach dem 1. Monat auf Binden von Organyc aus 100% biologischer Baumwolle um. Die anderen 100 Studienteilnehmerinnen benutzten für ihre Menstruation weiterhin Binden mit einem hohen Anteil an synthetischen Materialien. Das Ergebnis: Bei 99% der Frauen besserten sich Hautirritationen schon nach nur einer Periode, in der sie ausschließlich Binden aus biologischer Baumwolle benutzt hatten. Erfahren Sie hier mehr!

Biotampons aus Baumwolle? Probier’s aus!

Es lohnt sich daher Biotampons oder Biobinden mal auszuprobieren. Die Organyc-Produktrange etwa umfasst sämtliche Menstruationsprodukte wie Tampons, Binden und Slipeinlagen aus 100% Biobaumwolle und ist erhältlich bei dm drogeriemarkt sowie unter erdbeerwoche-shop.com.

*Studie veröffentlicht im amerikanischen Pubmed Journal: Hier nachlesen!

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