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Home » Krankheitsbilder » Hautsache » Die unterschätzte Verbindung: Neurodermitis und Allergien
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Viele Menschen mit Neurodermitis reagieren empfindlich auf verschiedene Allergene in ihrer Umgebung – ob Gräserpollen, Hausstaub oder Tierhaare. Aber warum ist das so? Ein Blick auf die wichtigsten Zusammenhänge, die Bedeutung gezielter Therapien und Tipps, die im Alltag wirklich helfen.

© Sanofi

Vor allem in den Jahreszeiten Frühling und Herbst spielt mein Körper aufgrund der unterschiedlichsten Blühphasen mit teils starkem Pollenflug verrückt. Da sich jedes Jahr die Stärke des Pollenflugs sowie das Wetter mit Wind oder Regen verändert, sind die Effekte auf meine Neurodermitis und Allergien entsprechend stärker oder schwächer.

– Medine

Medine ist seit ihrer Kindheit von Neurodermitis, Asthma und Allergien betroffen. Mit ihren Erfahrungen ist Medine nicht allein: viele Menschen mit Neurodermitis bemerken einen Einfluss von Allergenen auf ihren Hautzustand. Doch nicht nur Gräserpollen, sondern auch Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelsporen oder bestimmte Nahrungsmittel können zu einer zusätzlichen Belastung werden.

Den Blick ins Innere richten

Um zu verstehen, warum Allergien die Neurodermitis-Symptome wie Juckreiz, Rötungen oder Ekzeme verstärken können, lohnt es sich, den Blick ins Innere zu richten. Denn die Antwort liegt im Immunsystem. Bei Neurodermitis, die zu den Erkrankungen des sogenannten atopischen Formenkreises gehört, findet eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe wie Pollen oder Hausstaub statt. Dadurch entstehen Entzündungsreaktionen im Körper, die sich dann durch die verschiedenen Symptome auf der Haut zeigen. Auch allergisches Asthma und Heuschnupfen sind atopische Erkrankungen, bei denen eine Überreaktion des Immunsystems stattfindet. Es ist daher nicht selten, dass Neurodermitis-Betroffene weitere Erkrankungen des atopischen Formenkreises entwickeln: So sind mehr als die Hälfte der Erwachsenen und Jugendlichen mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis zusätzlich von Heuschnupfen und knapp 34 % von Asthma betroffen.1

Gezielt an der Entzündung ansetzen

Atopische Begleiterkrankungen betreffen drei von vier Erwachsenen und Jugendlichen mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis – umso wichtiger ist es, die Erkrankung gezielt zu behandeln.1 Denn eine gute Therapie der Neurodermitis kann auch dazu beitragen, das Risiko, Allergien oder Asthma zu entwickeln, zu reduzieren.

Noch mehr Infos und Expertentipps zum Thema Neurodermitis und Allergien finden Interessierte in der 19. Folge „Neurodermitis und ihre (möglichen) Begleiter: Allergien im Fokus“ des „Leben mit Neurodermitis – Der Hautnah-Podcast“ – jetzt reinhören!

Wenn Neurodermitis-Betroffene also das Gefühl haben, dass ihre Erkrankung nicht gut unter Kontrolle ist, sollten sie mit einem Dermatologen oder einer Dermatologin sprechen und sich nach gezielten Systemtherapien erkundigen, denn diese setzen direkt an der zugrunde liegenden Entzündung an und können die Erkrankung langfristig kontrollieren. Ein Neurodermitis-Tagebuch und ärztlich abgestimmte Allergietests können außerdem bei Verdacht auf Allergien helfen, individuelle Auslöser frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern.

Dein Merkzettel: 3 schnelle Tipps

  1. Symptome im Blick behalten und Trigger identifizieren: Ein Selbsttest, Neurodermitis-Tagebuch und Allergietests können dabei unterstützen.
  2. Alltagsroutinen entwickeln: z. B. morgens und abends lüften, abends duschen, um Allergene nicht mit ins Bett zu nehmen.
  3. Sich über gezielte Therapieoptionen informieren und regelmäßig zum Dermatologen bzw. zur Dermatologin gehen. Noch keine Praxis in der Nähe gefunden? Der Ärztefinder kann bei der Suche helfen.

Weitere Informationen zum Thema Neurodermitis und Begleiterkrankungen sowie Erfahrungsberichte aus dem Alltag von Medine und anderen Betroffenen gibt es auf der Website www.leben-mit-neurodermitis.info.

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MAT-DE-2601762-1.0-05/2026

Mit freundlicher Unterstützung von Sanofi und Regeneron

Referenzen

1 Calzavara-Pinton P et al. Adv Ther 2023; 40:5366–5382.

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