Tippen, zeigen, greifen, berühren: Unsere Hände sind ständig im Einsatz und dass sie gepflegt aussehen, ist vielen Menschen wichtig. Doch was, wenn die Haut trotz Pflege trocken, rissig und gerötet ist? Dann könnte ein Handekzem vorliegen: Jedes Jahr sind neun Prozent der Erwachsenen von dieser Hauterkrankung betroffen. Ein Alltag, der die Hände durch Feuchtigkeit, Allergene oder Reizstoffe stark fordert, erhöht das Risiko. Besonders belastend ist die langwierige Form des Handekzems, das Chronische Handekzem (CHE). Es kann bei ärztlicher Diagnose mit innovativen und kortisonfreien Therapieoptionen behandelt werden.
Auslöser für ein Handekzem gibt es viele: Häufiges Händewaschen und der Kontakt mit Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln belasten die Hautschutzbarriere – und eine geschwächte Barriere begünstigt die Entstehung eines Ekzems. Auch Allergien oder Neurodermitis können eine Rolle spielen.

Typisch sind juckende, schuppende, schmerzende oder rissige Haut sowie Bläschen an Händen und Handgelenken. Beim Chronischen Handekzem (CHE) halten die Beschwerden länger als drei Monate an oder treten mindestens zweimal im Jahr auf.
Die Hautveränderungen sind oft belastend, weil sie sichtbar sind und schon eine geringe Ausprägung schmerzhaft sein kann. Viele Betroffene schämen sich, verstecken ihre Hände oder vermeiden Berührungen. Ein Check beim Hautarzt bringt Klarheit: Dort kann der aktuelle Schweregrad festgestellt und bei Bedarf eine langfristige, innovative und kortisonfreie Therapie eingeleitet werden – auch dann, wenn die Beschwerden schon länger bestehen.
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