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Mit Low Carb zum Idealgewicht

Foto: Bill Oxford via Unsplash

Schlank und gesund durch Low Carb

Übergewicht ist in deutschen Landen eine der häufigsten Ursachen für Krankheiten. Ca. die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung ist davon betroffen. Dafür sind zwei Gründe verantwortlich. Zum einen fehlt es an ausreichender Bewegung, zum anderen sorgt die falsche Ernährung mit Fast Food und Fertiggerichten dafür, dass sich die Pfunde an Bauch, Po und Oberschenkeln überdimensional ablagern.

Es gibt zahlreiche Diäten, die versprechen, dagegen anzugehen. Meistens werden diese nach kurzer Zeit wieder eingestellt, weil sie mit chemischen Appetitblockern arbeiten oder nicht nachhaltig angelegt sind. Dabei haben Forscher schon vor mehr als hundert Jahren die Verursacher der Fettpölsterchen in den Kohlenhydraten (Carbohydrates) ausgemacht. Deshalb baut ein erfolgversprechender Ernährungsplan auf der schrittweisen Reduktion derselben auf. Betroffene können sich freuen, so existieren inzwischen zahlreiche Low Carb Rezepte für das Traumgewicht.

Low Carb – was ist das?

Eine Low Carb Diät steht für eine schnelle Gewichtsabnahme und wird als dauerhafte Ernährungsweise empfohlen. Kohlenhydrate sind ein wichtiger Bestandteil der Ernährung, werden sie doch zu Zucker verstoffwechselt und versorgen den Körper mit Energie. Bei übermäßigem Verzehr jedoch setzen sie sich als Fett an den genannten Stellen ab. Intensiviert wird der Prozess dadurch, dass der Organismus zuerst Zucker und erst dann die Fettreserven als Energiespender nutzt. Vorhandene Fettdepots bleiben den Betroffenen dadurch langfristig erhalten.

Eine Low Carb Diät versucht deshalb, mit einer geregelten Zufuhr von kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln den Organismus in einen künstlichen Hungerzustand zu versetzen, damit die Fettzellen abgebaut werden können. Die Kunst dabei ist es, Heißhungerattacken zu vermeiden. Dann nämlich fällt der Insulinspiegel rapide ab und der Körper verlangt nach Nahrungsmitteln, die nicht nur zum Abbruch der Bemühungen führen, sondern den sogenannten Jo-Jo-Effekt verursachen. Das Ergebnis ist eine stärkere Gewichtszunahme, als sie vor Beginn der Diät festzustellen war.

Welche Lebensmittel verhindern das Idealgewicht?

Es sind vor allem die zucker- und teighaltigen Produkte, deren übermäßiger Verzehr eingeschränkt werden sollte. Dazu gehören folgende Lebensmittel:

● Frittiertes
● Bier- und Blutwurst
● Reis
● Kartoffeln
● Pizza
● Nudeln
● Weißbrot
● getrocknete Früchte
● Fruchtzuckerhaltiges Obst
● mit Milchpulver behandelte Milchprodukte (hoher Milchzuckergehalt)
● Süßigkeiten
● zuckerhaltige Erfrischungsgetränke

Was darf gegessen werden?

Eine dem Abnehmeffekt förderliche Ernährungsweise beinhaltet vor allem folgende Lebensmittel:

● unpaniertes Fleisch vom Rind, Schwein, Lamm, Wild und Geflügel
● magere Wurst- und Schinkensorten
● unpanierter und unbehandelter Fisch jeglicher Herkunft
● unpanierte Meeresfrüchte außer einiger Muschelsorten
● Soja und Tofu
● Gemüse außer Hülsenfrüchte
● Salate
● Beeren und Zitrusfrüchte
● Butter-, Dickmilch, Quark und Kefir
● Käse
● Vollkornprodukte
● Eier
● Gesunde Speiseöle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren
● Nüsse außer Cashew und Pistazien

Der vernünftige Low Carb Ernährungsplan

Low Carb bedeutet nicht, gänzlich auf Kohlenhydrate zu verzichten, sondern sie adäquat über den Tag verteilt zu sich zu nehmen. Dabei ist es ratsam, seine Essgewohnheiten auf den 3-Mahlzeiten-Rhythmus einzupendeln. Nach heutigem Erkenntnisstand umfasst ein aussichtsreicher Low Carb Ernährungsplan die tägliche Zufuhr von ca. 120 bis 150 Gramm kohlenhydrathaltiger Lebensmittel.

Der Löwenanteil wird morgens zu sich genommen. Der Körper muss auf den langen Tag vorbereitet werden und benötigt einen vollen Energiespeicher. Das Frühstück kann durchaus reichhaltig mit Müsli, Wurstbrot und Eiern ausfallen und ein Klecks Schokocreme ist zu dieser Zeit auch erlaubt. Es sollte in der ersten halben Stunde nach dem Aufstehen eingenommen werden, damit man nicht vom Heißhunger überwältigt wird.

Schon zum Mittagessen ist dann mit der Feinwaage zu arbeiten. Mehr als 30 Gramm kohlenhydratreicher Nahrung ist nicht zu empfehlen. Das Sättigungsgefühl wird mit leckerem Gemüse, Fleisch sowie Salaten erreicht. Abends dann dürfen nur noch höchstens 10 Gramm auf den Teller kommen. Fisch, Eier und Nüsse füllen dabei den Magen. Jetzt ist der Energiespeicher leer und nachts greift der Organismus zur Aufrechterhaltung seiner vitalen Bedürfnisse die Fettspeicher an.

Zusätzliche Tipps

Der größte Feind einer Low Carb Diät ist der Heißhunger, wenn der Blutzuckerspiegel fällt. Dann geziemt es sich, immer ein paar Nüsse, ein Ei oder ein paar Käsestücke parat zu halten.

Zudem ist das Trinken von zwei bis drei Litern Wasser, Tee oder Kaffee ratsam, um dem Magen das nötige Völlegefühl zu vermitteln. Nach ca. einer Woche ist dieser dann so weit geschrumpft, dass der Organismus mit weniger Nahrung auskommt, ohne dass Hungergefühle aufkommen.

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Bye Bye Müdigkeit – Hallo hellwach!

Aminosäuren, Vitamine und Co. für mehr Energie

Jeder kennt dieses kraftlose und schwere, fast dumpfe Gefühl der Müdigkeit. Oft glauben wir zu wissen, woran es liegt: An zu wenig Schlaf. Doch anhaltende Mattigkeit im Alltag kann diverse Ursachen haben. In der Regel ist es ein kleiner Hilfeschrei unseres Körpers. Ihm fehlt etwas und das kann nicht nur der Schlaf sein, sondern auch Flüssigkeit, Sauerstoff, Bewegung oder wichtige Nährstoffe, die aufgefüllt werden müssen.

Besonders die bekannte Frühjahrsmüdigkeit macht uns in der jetzigen Jahreszeit zu schaffen. Eigentlich sollten wir uns freuen, denn der Frühling steht mit seinen ersten warmen Sonnenstrahlen vor der Tür, die Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf und die schöne Zeit des Jahres beginnt. Doch wir wissen nichts mit uns anzufangen und wachen gefühlt auch gar nicht erst richtig auf.

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Aber nicht nur die Frühjahrsmüdigkeit oder die Zeitumstellung können unseren Körper aus dem Konzept bringen. Auch Stress, Überarbeitung oder Überforderung gehen einher mit Schlafmangel und Müdigkeit. Um sein körperliches Wohlbefinden wieder zurück zu erlangen, kann die äußere Zufuhr von Nährstoffen wie Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen unterstützend helfen.

Aminosäuren – Die Bausteine für Körper und Geist

Für das Funktionieren der Gehirnbotenstoffe sind Aminosäuren von zentraler Bedeutung, da sie als Vorstufe zu dessen Bildung dienen. Eine wichtige Rolle spielt zum einen die Aminosäure L-Tyrosin, die als Baustein des Botenstoffs Dopamin stimmungsaufhellend wirkt und die kognitive Leistungsfähigkeit verbessert. Dadurch wird Müdigkeit und Antriebslosigkeit vermindert. Zum anderen hilft L-Glutamin, ein Vorläufer des angstlösenden Nervenbotenstoffs GABA, ebenso die Stimmung zu verbessern sowie Unruhe und Ängste zu dämpfen.

Pflanzen- und Mineralstoffe mit Wachmach-Effekt

Auch bestimmte Pflanzenstoffe dienen als Energielieferant und Stimmungsheber. Die sibirische Rosenwurz (Rhodiola rosea) ist eine populäre Heilpflanze, die zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit eingesetzt wird. Außergewöhnlich viele Aminosäuren enthält der Igel-Stachelpilz (Hericium erinaceus). Er gilt unter anderem als natürliches Antidepressivum und fördert die Konzentration.

In der Regel greifen wir bei Mattigkeit auf den klassischen „Wachmacher“– Koffein zurück. Aber auch hier gibt es Optionen. Die Samen der Guarana Pflanze, einem Rankengewächs aus dem Amazonasgebiet, enthalten viel natürliches Koffein. Da das Koffein nach und nach freigesetzt wird, kann man dadurch eine erhöhte Konzentration über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten.

Für Personen, die Koffein nicht so gut vertragen oder vermeiden möchten, kann Mangoblatt Extrakt eine Alternative sein. In der traditionellen chinesischen Medizin wird das Mangoblatt als Mittel zur Belebung und zur Förderung der Gesundheit verwendet. Die Literatur besagt, dass der Effekt mit denen von Koffein vergleichbar ist, nur ohne negative Begleiterscheinungen wie Unruhe, Herzklopfen und Schweißausbrüche, die nach übermäßigem Koffeinkonsum auftreten können.

Magnesium, eines der wichtigsten Mineralstoffe im Körper, trägt unter anderem zu einem gesunden Energiestoffwechsel und damit zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

B-Vitamine – Multitalent für Nerven, Psyche und Energie

Besonders B-Vitamine sind wahre Alleskönner für die Erhaltung des Nervensystems, der Psyche und dienen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Gemeinsam mit den Aminosäuren sind sie beteiligt am erfolgreichen Umwandlungsprozess in Botenstoffe (Neurotransmitter) wie z.B. in Serotonin und Dopamin.

Nahrungsergänzungsmittel – Der Müdigkeit den Kampf ansagen

In Stresssituationen tun wir uns schwer, die benötigten Mengen der so wichtigen Nährstoffe ausreichend aufzunehmen. Um den Körper zu unterstützen, bieten sich Nahrungsergänzungen optimal an. Sagen Sie der Müdigkeit den Kampf an und geben Sie Ihrem Körper fehlende Nährstoffe zurück – Für mehr Wachheit, Energie, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden!

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