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Gesundheit in den Alltag integrieren

Foto: shutterstock via baranq

Über mich: Ich bin Tommy, studiere Medizin im fünften Studienjahr und stehe vor meinem zweiten Staatsexamen, bevor es für mich dann in das Praktische Jahr geht. Mein Interessenschwerpunkt liegt in der Inneren Medizin, wo ich auch eine Facharztausbildung anstrebe. Auf meinem Instagram-Kanal nehme ich meine Follower auf meiner Reise durch das Studium mit.

Sport und Ernährung sind Vorsorgemaßnahmen, die jeder umsetzen kann. Wie integrierst du beides in den stressigen Arbeitsalltag?

Ein wichtiger Faktor, regelmäßig zum Sport zu gehen, ist für mich mein Trainingspartner. Zum einen macht das Training zu zweit mehr Spaß und zum anderen ist man weniger geneigt, das Training zu schwänzen, wenn man eine Verabredung hat.

Um das Risiko zu minimieren, dass der innere Schweinehund wieder die Oberhand gewinnt, verabreden wir uns immer direkt nach Feierabend – ist man erst einmal zu Hause und hat es sich nach einem stressigen Tag auf der Couch gemütlich gemacht, kommt man nur schwer wieder hoch.

Einer der einfachsten Tricks, Sport in den Alltag zu integrieren, ist aber noch immer, den Weg zum Arbeitsplatz mit dem Rad zurückzulegen. Wer allein 20 Minuten pro Strecke unterwegs ist, ist nicht nur hellwach und fit auf der Arbeit, sondern hat gleichzeitig sein kardiovaskuläres Risiko deutlich gesenkt!

Um auf ungesundes Mensa-/Kantinenessen zu verzichten, habe ich früher oft meine Mahlzeiten einige Tage im Voraus vorbereitet und mit in die Uni genommen. Ich mag es mittlerweile aber lieber etwas frischer und esse deswegen mittags in der Mensa Salat. Um zwischendurch die Heißhungeranfälle zu kontrollieren, helfen Obst, Gemüse und (ungesalzene) Nüsse.

Wie oft und lange trainierst du? Was für ein Work-out kannst du jetzt im Herbst jedem empfehlen?

Je nach Unibelastung versuche ich, drei- bis fünfmal pro Woche zum Sport zu gehen, wobei ich selten länger als eine Stunde trainiere. Es darf aber auch mal gerne knackige 30 Minuten gehen, wenn es schnell gehen muss.

Was ich gerade im Herbst jedem empfehlen kann, ist ein Outdoor-Work-out. Sei es einfach nur Joggen, Radfahren oder auch ein Krafttraining mit freiem Körpergewicht.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Apps und Youtube-Videos, bei denen man sich Inspiration für Übungen holen kann, um sich im Freien ohne Gewichte oder Maschinen auszupowern. 

In den Wintermonaten sind wir in Deutschland leider nicht gerade mit viel Sonne gesegnet, weshalb wir den Herbst noch mal nutzen sollten, um unseren Vitamin-D-Haushalt aufzufüllen!

Wie motivierst du dich, gesunde Ernährung und Sport konsequent durchzuziehen? Gibt es auch mal einen Cheat Day?

Gutes und gesundes Essen ist für mich Lebensqualität und bedeutet keinen Verzicht für mich, sondern ist etwas, worauf ich mich täglich freue. Es sollte eher eine Lebenseinstellung sein als ein Zwang.

Es gibt immer wieder Tage, an denen es aber auch mal ein Burger oder was Süßes sein darf, allerdings macht wie so oft die Dosis das Gift.

Wer sich überwiegend gesund ernährt und Sport treibt, muss auf keine Cheat Days achten, sondern darf zwischendurch ohne schlechtes Gewissen sündigen.

Das Gleiche trifft für den Sport zu – wer regelmäßig Sport macht, darf und sollte sich zwischendurch auch mal eine Auszeit gönnen.

Neben dem eigenen Anspruch, für den Strand jährlich in Form zu sein, motivieren mich vor allem die Erlebnisse im Klinikalltag zu diesem Lebensstil. Es gibt zu viele traurige gesundheitliche Geschichten, die durch eine bewusstere Lebensweise hätten verhindert werden können.

Information

Lesen Sie mehr auf Tommys Instagram-Profil @tommyviews.

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Ernährung

Bye Bye Müdigkeit – Hallo hellwach!

Aminosäuren, Vitamine und Co. für mehr Energie

Jeder kennt dieses kraftlose und schwere, fast dumpfe Gefühl der Müdigkeit. Oft glauben wir zu wissen, woran es liegt: An zu wenig Schlaf. Doch anhaltende Mattigkeit im Alltag kann diverse Ursachen haben. In der Regel ist es ein kleiner Hilfeschrei unseres Körpers. Ihm fehlt etwas und das kann nicht nur der Schlaf sein, sondern auch Flüssigkeit, Sauerstoff, Bewegung oder wichtige Nährstoffe, die aufgefüllt werden müssen.

Besonders die bekannte Frühjahrsmüdigkeit macht uns in der jetzigen Jahreszeit zu schaffen. Eigentlich sollten wir uns freuen, denn der Frühling steht mit seinen ersten warmen Sonnenstrahlen vor der Tür, die Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf und die schöne Zeit des Jahres beginnt. Doch wir wissen nichts mit uns anzufangen und wachen gefühlt auch gar nicht erst richtig auf.

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Aber nicht nur die Frühjahrsmüdigkeit oder die Zeitumstellung können unseren Körper aus dem Konzept bringen. Auch Stress, Überarbeitung oder Überforderung gehen einher mit Schlafmangel und Müdigkeit. Um sein körperliches Wohlbefinden wieder zurück zu erlangen, kann die äußere Zufuhr von Nährstoffen wie Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen unterstützend helfen.

Aminosäuren – Die Bausteine für Körper und Geist

Für das Funktionieren der Gehirnbotenstoffe sind Aminosäuren von zentraler Bedeutung, da sie als Vorstufe zu dessen Bildung dienen. Eine wichtige Rolle spielt zum einen die Aminosäure L-Tyrosin, die als Baustein des Botenstoffs Dopamin stimmungsaufhellend wirkt und die kognitive Leistungsfähigkeit verbessert. Dadurch wird Müdigkeit und Antriebslosigkeit vermindert. Zum anderen hilft L-Glutamin, ein Vorläufer des angstlösenden Nervenbotenstoffs GABA, ebenso die Stimmung zu verbessern sowie Unruhe und Ängste zu dämpfen.

Pflanzen- und Mineralstoffe mit Wachmach-Effekt

Auch bestimmte Pflanzenstoffe dienen als Energielieferant und Stimmungsheber. Die sibirische Rosenwurz (Rhodiola rosea) ist eine populäre Heilpflanze, die zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit eingesetzt wird. Außergewöhnlich viele Aminosäuren enthält der Igel-Stachelpilz (Hericium erinaceus). Er gilt unter anderem als natürliches Antidepressivum und fördert die Konzentration.

In der Regel greifen wir bei Mattigkeit auf den klassischen „Wachmacher“– Koffein zurück. Aber auch hier gibt es Optionen. Die Samen der Guarana Pflanze, einem Rankengewächs aus dem Amazonasgebiet, enthalten viel natürliches Koffein. Da das Koffein nach und nach freigesetzt wird, kann man dadurch eine erhöhte Konzentration über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten.

Für Personen, die Koffein nicht so gut vertragen oder vermeiden möchten, kann Mangoblatt Extrakt eine Alternative sein. In der traditionellen chinesischen Medizin wird das Mangoblatt als Mittel zur Belebung und zur Förderung der Gesundheit verwendet. Die Literatur besagt, dass der Effekt mit denen von Koffein vergleichbar ist, nur ohne negative Begleiterscheinungen wie Unruhe, Herzklopfen und Schweißausbrüche, die nach übermäßigem Koffeinkonsum auftreten können.

Magnesium, eines der wichtigsten Mineralstoffe im Körper, trägt unter anderem zu einem gesunden Energiestoffwechsel und damit zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

B-Vitamine – Multitalent für Nerven, Psyche und Energie

Besonders B-Vitamine sind wahre Alleskönner für die Erhaltung des Nervensystems, der Psyche und dienen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung. Gemeinsam mit den Aminosäuren sind sie beteiligt am erfolgreichen Umwandlungsprozess in Botenstoffe (Neurotransmitter) wie z.B. in Serotonin und Dopamin.

Nahrungsergänzungsmittel – Der Müdigkeit den Kampf ansagen

In Stresssituationen tun wir uns schwer, die benötigten Mengen der so wichtigen Nährstoffe ausreichend aufzunehmen. Um den Körper zu unterstützen, bieten sich Nahrungsergänzungen optimal an. Sagen Sie der Müdigkeit den Kampf an und geben Sie Ihrem Körper fehlende Nährstoffe zurück – Für mehr Wachheit, Energie, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden!

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